risima risimkin

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Wer, bitte, hat schon mal von Veles gehört? Hier, mitten in Mazedonien, um die 60 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, fand die zweite Ausgabe des Choreografie-Wettbewerbs «Dancelab» im Rahmen von Risima Risimkins «Dance Fest Skopje» statt. Das erstaunt nur Leute, die die mazedonische Choreografin, Tanzpädagogin und Kulturmanagerin nicht kennen. Die Stadt am Vardar, die vor einigen Jahren auch bei uns als Stadt der Drogen Schlagzeilen machte, hat ein neues Theater. Und viele arbeitslose Jugendliche. Arbeit genug also für eine Tanzpionierin wie Risima Risimkin.

Risima Risimkin hat sich in den 1990er-Jahren in den Kopf gesetzt, in Mazedonien eine zeitgenössische Tanzszene aufzubauen. Damit ist sie weit gekommen. Ihr Skopje Dance Theater war eben auf Gastspiel in China und wird weiter touren. Das neue Stück «SMS (Soul, Mind and Something else ...)» verdient mit seinen klugen Moves und Balkan-Allusionen ein internationales Publikum. Die Kompanie besteht aus elf Tänzerinnen und Tänzern; dazu Hospitanten von Codarts Rotterdam und der Gewinnerin des Silbernen Schmetterlings für die bemerkenswerteste Tanzdarbietung am «Dancelab 2014». Das sind die Bausteine der jahrelangen Arbeit, die in ...

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Tanz Jahrbuch 2015
Rubrik: die hoffnungsträger, Seite 175
von Lilo Weber

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