Richard Wherlock
Richard Wherlock gibt nicht auf. Auch wenn das Ballett Basel derzeit mal wieder zur Disposition steht, und zwar ausschließlich aus finanziellen Gründen, sucht er weiterhin nach Stoffen, aus welchen Tänze sind. Und er scheint fündig geworden zu sein.
Aber anders als John Neumeier in seiner Stuttgarter «Kameliendame» interpretiert er in «La Traviata – ein Ballett» nicht etwa Musik von Frédéric Chopin (oder wie man aufgrund des Titels vielleicht vermuten könnte) Melodien von Giuseppe Verdi, sondern Stücke von Satie, Poulenc, Massenet, Saint-Saëns, Ravel, d’Indy und Schostakowitsch – passend zu einer Demimonde, der Marguerite Gautier zum Opfer fällt, und das nicht nur aus gesundheitlichen Gründen. Hoffen wir, dass nicht auch das Ballett Basel am Ende dahinsiecht – nach der Premiere am 12. Oktober; Probenfoto: Marius Razvan Dumitru, Ayako Nakano, Raquel Rey Ramos und Richard Wherlock © Ismael Lorenzo
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