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Natürlich. Hinter jeder Sprache der Bewegung steckt ein kultureller Code. Diesmal entschlüsselt von den Sportwissenschaftlern Monika Fikus und Volker Schürmann. Trotzdem ist die Klammer des Buchs viel besser: der fulminante ethnologische Beitrag über das Verhältnis von Religion und Tanz von Bernhard Streck und die spannend geschriebene Analyse des antiken Mänadenfests von Christoph Auffahrt. www.transcript-verlag.de
Besser platziert wären beide Essays im 14.
Jahrbuch Tanzforschung, herausgegeben von Nele Lipp und Krassimira Kruschkova zum Thema tanz anderswo: intra- und interkulturell. Hier wie da geht es um entfremdete Religiosität und um von der Zivilisation verdrängte Tanzkulte. Die zahlreichen Abhandlungen über Turquerien im Ballett des 17. und 18. Jahrhunderts und «Ethnologisierungen» des afrikanischen Tanzes eröffnet Franz Anton Cramer mit dem Bonmot von Koffi Kôkô: «Wenn sich Verstehen ereignet, sieht man keine Traditionen mehr». Jüngst wurde Cramer vom Berliner Magazin tip gescholten, weil er die Tanzkritik enger an die «Diskurse» des Tanzes knüpfen möchte. Cramer wolle Lautspecher der Szene sein, die er «totalitär» anführe, höhnte Peter Laudenbach über ...
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«Die Arbeitsbedingungen am Teatro Municipal in Rio de Janeiro waren zuletzt so unerträglich, dass ich nach zwei Jahren meine Tätigkeit eingestellt habe.» Der einstige Starsolist des Stuttgarter Balletts und nachmalige Ballettdirektor der Deutschen Oper Berlin hat nun die Konsequenzen aus einer Situation gezogen, die eine kreative Entwicklung des Ballettensembles...
Welche Bedeutung hat die Forsythe Foundation, die in New York ins Leben gerufen wurde, im Rahmen Ihrer Aktivitäten? Mit ihrer Hilfe wird es möglich sein, didaktische Forschungsprojekte zu finanzieren. Die vor einigen Jahren erschienene CD-Rom über die Forsythe-Methode wurde zum Beispiel in der...
By inviting the Swedish director Linus Tunström to create “Dödsbo” (Obituary), Johan Inger gave his ensemble the opportunity to work in a theatrical form close to the Cullberg/Ek tradition. In his own work, “Som om” (As If), Inger continues on a larger scale what he began in the last part of “Tripp,” loosening up the choreography and inviting the dancers to draw...
