Liebeserklärung: 111 Gründe zu tanzen
Es gibt sicher noch viel mehr Gründe zu tanzen. Aber die 111, die Lisa Bales im Rahmen einer literarischen «Liebeserklärung» vereint, lassen sich diskutieren – darunter ein paar, die auf den ersten Blick eher kurios erscheinen («Weil Kakadus tanzen»), während andere auf der Hand liegen («Weil man Körperbewusstsein entwickelt»).
In elf Kapiteln listet die Münchner Tanzpädagogin und Schauspielerin «Motive fürs Tanzen» auf, beschreibt, «was Tänzer erleben» und warum «Tanzen als Ausdrucksmittel» so gut funktioniert – und liefert so ganz nebenbei, durchweg unterhaltsam und leicht lesbar, jede Menge Gründe … endlich das zu tun, was Sie sich bisher vielleicht nicht getraut haben.
Lisa Bales: «111 Gründe zu tanzen. Eine Liebeserklärung»; www.schwarzkopf-schwarzkopf.de
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Tanz Oktober 2019
Rubrik: Praxis, Seite 73
von
Willy Dirtl zählte zur charismatischen Tänzer-Generation der Nachkriegszeit an der Wiener Staatsoper. Sein Stellenwert im Ensemble wie auch die künstlerische Vielfalt des 1931 in Leopoldsdorf (Niederösterreich) geborenen, 1948 engagierten, von 1954 bis 1970 als Erster Solotänzer verpflichteten Künstlers wird deutlich, wenn man sich seinen Auftritt anlässlich der...
Das Ensemble ist vor allem eines: jung. Das hat der britische Choreograf Matthew Bourne -ausdrücklich betont, als er sich unlängst dem traditionellen «Romeo und Julia»-Stoff zuwandte und neben den jugendlich-frischen 18 Tänzerinnen und Tänzern seiner Kompanie New Adventures zusätzliche sechs Mitwirkende im Alter von 16 bis 19 Jahren vor Ort für die Produktion...
CD des Monats: Sturz in den Maelström
Edgar Allan Poe spricht in seiner Kurzgeschichte einmal vom Hurrikan. Tatsächlich lässt sich der Maelström wie eine trichterförmige Windhose vorstellen, allerdings aus Wasser: ein gigantischer Strudel aus «schimmernd stäubendem Wasserschaum», der alles zu verschlingen droht – gleichwohl aber eine Schönheit besitzt, die in der...
