lichtkunst: rosalie

ist die «Jackson Pollock des Lichts», Rudolf zur Lippe lässt das Denken tanzen, und Helmut Ploebst findet den Tanz im Zentrum jeglichen Cross-overs

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Ist das höchste Lob gut genug? Für Peter Weibel ist rosalie eine «Jackson Pollock des Lichts», «weil sie das Wesen des Lichts versteht und daher den Bildraum ausdehnt in einen Farbraum zwischen Bild und Skulptur, in eine visuelle Musik, in eine Zeitskulptur». Der Günder des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medientechnologie ­be­zieht sich auf «Helios», eine Installa­tion aus Licht, aber seine Bemerkung könnte ebenso gut auf eines der unzähligen Ballette zielen, die rosalie so gegenwärtig neu in Licht gerückt hat.

Gut ein Dutzend davon werden in der gerade erschienenen grandiosen Monografie bildhaft in Szene gesetzt – angefangen mit «Stabat Mater» von 1984, einem der Frühwerke von Uwe Scholz, bis hin zu «Neither» von Martin Schläpfer, einem verwirrend vielschichtigen Stück, das 2010 für das Ballett am Rhein entstanden ist. Sieben Ballette finden sich auch auf der DVD dokumentiert, die damit etwas von dem ins Buch bringt, was rosalie ebenso wichtig ist wie Licht, Farbe oder die fantasievolle Umdeutung vorhandener Objekte: Bewegung eben. Alles Statische ist der Stuttgarter Künstlerin fremd, egal, ob es sich um die Ausgestaltung eines Konzerts handelt, eine Theateraufführung oder ein ...

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Tanz Januar 2011
Rubrik: medien, Seite 52
von Hartmut Regitz

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