Leserbrief
Welche Rechte hat ein Tänzer auf eine selbst entwickelte/geprobte und in sich abgeschlossene Choreografie, die ein Teil eines Ballettabends des Choreografen ist, in dessen Auftrag er produziert hat? Anders formuliert: Reicht das Finanzieren, Initiieren und Verantworten eines Stücks aus, um sich als dessen legitimer Choreograf ausgeben zu dürfen? Mich interessiert das, weil ich oft die Erfahrung mache, dass Tänzer praktisch Co-Choreografen sind und die Choreografen eher Dramaturgen, dies in der Öffentlichkeit aber unkommuniziert bleibt.
Eva Müller, via eMail
Liebe Eva Müller, als ehemaliger Tänzer kann ich Ihnen nur bestätigen, dass es in der Vergangenheit immer wieder Probleme hinsichtlich der Rechtsstellung des Tänzers im Inszenierungsprozess gegeben hat. Zunächst ist es völlig normal, dass der Tänzer die Idee/ das Konzept des Choreografen umzusetzen verpflichtet ist. Dies ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag oder aus einem Honorarvertrag. Der tatsächliche Einstudierungsprozess, d. h. die Schrittfolgen, die Drehungen, Hebungen und sonstigen tänzerischen Kombinationen innerhalb einer räumlichen Gestaltung werden vom Choreografen vorgegeben. Urheberrechtlich ist das Gesamtwerk ...
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Cuba is theoretically a republic but where ballet is concerned it is indisputably a monarchy, ruled by the iron will of 86-year-old prima ballerina assoluta Alicia Alonso. Although her chauffeured dark blue Lancia flies no official flag its licence plate, “Cuba HVX 789,” is as notable as that of any high-ranking government official.
The International Ballet...
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Bruce Michelson was born in Rochester, New York (USA) in 1959 and started his dance career in Horton- and Limon-based companies in New York and Philadelphia. He danced the classics with Pittsburgh Ballet, before crossing the Atlantic to join the Hamburg Ballet in 1981. From there, he went on to dance in Rambert Dance Co., Geneva Ballet (as a soloist), and 1990-94...
