Koosil-ja eröffnet das HKW neu
Am 23./24. August wird nach einjähriger Umbaupause das Haus der Kulturen der Welt in Berlin wieder eröffnet. Detlef Diederichsen ist der neue Leiter, und André Lepecki hat dafür ein Programm namens «Nomadic New York» zusammengestellt, mit 23 Künstlern, auch Ihnen. Finden die Kulturen der Welt in New York statt? Sie haben dort traditionell ihr Exil. Aber New York hat sich enorm verändert. Es wandert tendenziell wieder aus, insbesondere die Künstler gehen an die Ränder, oder nach Berlin.
Kommen Sie aus Südkorea, oder stammen Sie aus Japan? Meine Familie ist vor dem 2.
Weltkrieg von Seoul nach Japan ausgewandert. Aber nur Japaner konnten dem Kaiser als Soldaten dienen, was dazu führte, dass alle Eingewanderten japanische Namen annehmen mussten. Mein «richtiger» Name ist japanisch: Kumiko. Wenn man die japanischen Schriftzeichen für Kumiko in koreanischer Sprache liest, heiße ich Koosil-ja.
Und der Familienname? Als ich sieben Jahre alt war, erhielt ich ihn von dem Vater, von dem ich lange dachte, er wäre mein biologischer Vater. Hwang hieß er mit Nachnamen. Erst drei Jahre nach seinem Tod erfuhr ich, dass er es nicht war. Darum habe ich mir erlaubt, diesen Namensteil wegzulassen. Ich ...
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Alexandre Prokofjev
«Er hat mir das Leben als Tänzer gegeben!», sagen seine Schüler. Sein Fanatismus als Lehrer war einzigartig. Und: einmal Prokofjev-Schüler, immer Prokofjev-Schüler! Viele flogen noch als Stars aus den internationalen Ballettmetropolen zu ihm nach Moskau oder München, um sich Korrekturen zu holen, weil nur sie garantierten, dass «alles klappt»....
Trisha Brown,
you’ve just presented a choreography for dancers and Japanese robots at Montpellier Danse, and I was surprised when you suddenly appeared on stage in the last part of “I Love my Robots.” You didn’t tell anyone you were going to do it. I’m a little surprised, too. You know, my partners in the production tricked me! They asked me to stand on the stage...
Die beiden Bäume scheinen sich gleich, aber sie unterscheiden sich. Der linke ist voll von Menschen, die sich schlaftrunken die Hände reichen. Den rechten «bewohnt» eine Frau, Gudrun Bojesen, die hellwach in einem Buch blättert. Jeder lebt für sich. Während Gudrun Bojesen noch den Nachbarn Beifall klatscht, seilen sich die ersten vom Stamm und tasten sich, die...
