gewinner: prix de lausanne
Wie jedes Jahr drängte, wer gut tanzen kann, zum «Prix de Lausanne». 74 Kandidaten waren es diesmal, die für ein Stipendium an einer Schule oder einer Kompanie antraten, 20 wurden für die Endrunde ausgewählt. Die Gewinner zeigen, dass dieser Wettbewerb zunehmend zu einem Indikator dafür wird, wo auf der Welt klassischer Tanz noch erfolgreich unterrichtet wird: In Brasilien, von dort kommt Mayara Magri; in Südkorea, der Heimat von Sung Woo Han; in China, das Zhiyao Zhang vertreten hat. Aus Japan stammt die Doppelspitze Shizuru Kato und Yuko Horisawa.
In den USA wurden die Kanadierin Patricia Zhou und der Amerikaner Derrin Watters ausgebildet, der zudem den Preis für die beste zeitgenössische Performance abräumte. Bester Schweizer Kandidat war Benoît Favre von der Tanz Akademie Zürich. prixdelausanne.org
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Tanz März 2011
Rubrik: menschen, Seite 31
von
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...iranische Choreografin in Berlin, zeigte im Juni 2009 ihr Stück «Move in Patterns». Ohne es zu ahnen: Zur gleichen Zeit brach in Iran der «grüne» Aufstand der Enkel gegen die «Kinder der Revolution» aus. Siebzig Prozent sind unter dreißig Jahre alt. Die Revolution von 1979 haben sie nie erlebt. In Teheran tanzten und tobten sie auf den flachen Hausdächern. Hier...
Martin Puttke schimpft. Dabei schaut sein Gesicht ganz freundlich. Der lächelnde Revolutionär kämpft für die Leichtigkeit und Freiheit des Tanzes, «egal welchen». Ob klassischer, moderner oder zeitgenössischer Kanon. Ist ihm egal. Schlimm findet er nur dieses sture «Schritte formen, verstanden als ein unveränderlicher künstlerischer Code». In das Wort...
