Georgien
«It is when blood ignites like dynamite and when art is in the genes, the rhythm follows the heartbeat and you don't wipe the tears because you are not ashamed that you're crying! The margin between genuine admiration and false pathos is slender, for this form of Georgian dancing has become a national heritage and every contact with it requires great delicacy. Georgian dancing, is in Georgians’ blood and without it Georgia will not exist.»
Carl Linich
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen.
Die Georgier am Schwarzen Meer wären nicht mehr, wenn sie nicht tanzen würden. Die Kunst, wenn wir dem georgischen Musiker Carl Linich glauben, steckt ihnen in den Genen, Tanz ist ihr nationales Kulturgut wie der Dom in Köln oder die Frauenkirche in München für die Deutschen.
In München gastiert am Deutschen Theater das Tanz- und Musikspektakel «Legends of the Storm», ein georgisches Ballett, das sich um Legenden rankt, die der Sturm der Geschichte erzählt. Es kommt wie aus der Welt der Fantasy, mit allem was dazu gehört. Das ehemalige Königreich Sakartvelo. Heroische und unterdrückte Gestalten, die Liebe, die Leidenschaft, der Kampf, die Freundschaft, die Geburt, der Tod, die Treue und ...
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Following their trilogy dedicated to Greek tragedy (“Alcesti,” “Medea,” “Polis”), the small Trentino-based company led by former Carolyn Carlson dancers Michele Abbondanza and Antonella Bertoni have turned to pure dance with their new creation, capricci, the first part of the project “Poiesis” (“to make” in ancient Greek). From the start – a plastic, intense...
Zwei neuere Publikationen international gefeierter Autoren und Kritiker in Tanzzeitschriften haben mich dazu angeregt, auch meinerseits etwas zum Thema Tanzgeschichte zu Papier zu bringen: zum einen ein Beitrag von Kathrine Sorley Walker in ihrer «Talking-Point»-Kolumne in Dancing Times, zum anderen Clive Barnes’ Aufsatz «Vorwärts in die Vergangenheit» (Forward to...
Nora ist an allem schuld. Aber nicht in dem Sinn, wie es ihr der eigene Ehemann in Henrik Ibsens gleichnamigem Drama vorwirft – dass sie nämlich seine Ehre und die Familie zerstöre. Ganz im Gegenteil: Weil sie die Ehre der Berliner Schaubühne in der gefeierten Inszenierung von Thomas Ostermeier erheblich mehrte. Auf die Premiere 2002 folgten unzählige Einladungen...
