flocks

Der israelische Fotograf Nir Arieli zeigt haufenweise Tänzer, die sich nicht bewegen.

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Nir Arieli, welche Idee liegt Ihrer «Flocks»-Serie zugrunde? In «Flocks» bin ich der Frage nachgegangen, was in den Körpern von Tänzern übrig bleibt, wenn der Tanz geendet hat. Wenn die Bewegung den Körper verlassen hat, der performative Akt erschöpft ist und nur noch die Möglichkeit von Bewegung unter der Oberfläche zurückbleibt. Was den Titel «Flocks» betrifft: Im Hebräischen verwenden wir dasselbe Wort für (Tanz-)Kompanie und Tierherde. Man könnte es übersetzen mit «Gemeinschaft von Tieren einer Art, die zusammen fressen, ruhen oder umherziehen».

Das beschreibt ja so ziemlich annähernd, was auch eine Tanzkompanie kennzeichnet. Tänzer sind Individuen, und die Kompanie verbindet sie auf eine äußerst intensive Weise. Sie kreieren, trainieren, performen und reisen miteinander. Da entstehen sehr enge und komplexe Beziehungen – das hat mich fasziniert.

Nach welchen Kriterien haben Sie die Kompanien ausgewählt und wie haben Sie mit den Tänzern gearbeitet? Ich habe Kompanien ausgewählt, die ich im zeitgenössischen Tanz für repräsentativ halte. Da ich glaube, dass Tanz eine universelle Sprache ist, war mir wichtig, in den USA, in Europa und im mittleren Osten zu arbeiten. Ich habe etwa ...

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Tanz November 2016
Rubrik: Bewegung, Seite 4
von Marina Dafovav

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