Dresden: Im Glashaus
Mehr Platz und mehr Licht zum Tanzen haben die insgesamt 200 Studenten der Palucca Schule Dresden. Anfang April wurde ein 1270 m2 großer Neubau mit neun Tanzsälen und einem Internat für 50 Tanzschüler übergeben. Dieser schmiegt sich an den wie ein U geschwungenen Altbau der Schule und erhebt sich an der Stelle, wo einst fünf Tanzsäle aus DDR-Zeiten standen. Umgesetzt wurde ein Glas-Stahl-Entwurf des Hannoveraner Architekturbüros Storch, Ehlers und Partner: ein Würfel, der von einem Stahlbaukorridor und Freilufttreppe zerschnitten wird. Die Architektur betont die Bühnensituation.
Um die Traufhöhe der Villen ringsherum und die Grundfläche nicht zu überschreiten, wurden die Tanzsäle gestapelt. So sinkt der Garten zum Neubau hin ab. Besucher können von dort aus den Studenten beim Unterricht zuschauen. Hell, hoch und licht wirken die neuen Säle. Alle haben Schwingböden, Fußbodenheizung und Wärmeschutzverglasung. Zwei Säle können zudem zu einem Bühnenraum mit Rundhorizont und Tribüne kombiniert werden. Der Neubau von Deutschlands einziger eigenständiger Tanzhochschule kostete 6,4 Millionen Euro. Das bisherige Hauptgebäude am Basteiplatz sowie die Villa an der Tiergartenstraße werden ...
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