der vortänzer

Wer um Bundesgelder wirbt, landet über kurz oder lang bei diesem Berliner Parlamentarier. Er hat in den letzten Jahren viel für den Tanz bewegt. Warum er das tut, erzählt Rüdiger Kruse

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Es ist richtig, ich engagiere mich für die Tanzförderung. Aber ich setze mich nicht speziell für Tanz ein. Das kommt den Betroffenen nur so vor. Dem gleichen Trugschluss unterliegen auch die Jazzer, die Clubbetreiber, die Denkmalschützer und die Freunde klassischer Musik oder moderner bildender Kunst. Ich engagiere mich für eine Verbreiterung des kulturellen Angebotes und setze mich für Exzellenz ein. Wenn Sie die Pyramide vergrößern wollen, brauchen Sie eine breitere Basis und eine höhere Spitze.

Tanz hatte in der Vergangenheit eine deutlich geringere Förderung als andere Angebote.

Eine Situation, die in der Regel bedeutet, dass man mit überschaubaren Mitteln große Fortschritte erzielen kann. Und genau das ist in den letzten Jahren gelungen. Wir konnten die Basis verbreitern durch die biennalen Tanzplattformen. Zugleich haben wir Akzente gesetzt, die insgesamt ausstrahlten.

Der erste Akzent war das Bundesjugendballett. Es hat auch die netteste Entstehungs-geschichte. Ich traf John Neumeier beim Matthiae-Mahl in Hamburg, genauer gesagt standen wir gegen Mitternacht zusammen in einem der Säle des Hamburger Rathauses und tranken Kaffee. Ich erwähnte, dass ich im Haushaltsausschuss ...

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Tanz Januar 2015
Rubrik: ideen: tanz und politik, Seite 64
von Rüdiger Kruse

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