Der Lehrer: Nicholas Pettit

Tanz - Logo

Nicholas Pettit, parallel zu Ihrer Karriere als Tänzer und Choreograf unterrichten Sie schon seit mehr als 16 Jahren zeitgenössischen Tanz sowohl für Profitänzer als auch für Amateure. Zurzeit geben Sie jeden Montagabend einen Kurs am Lausanner Théâtre Sévelin 36, am Mittwoch jeweils an der École de Théâtre in Martigny, und zweimal pro Jahr sind Sie in Form eines Tagesseminars an der Fachschule für Kindererziehung, ebenfalls in Lausanne, tätig. Dazu kommen verschiedene Workshops und regelmäßiges Training für Kompanien wie das Bern:Ballett und die Compagnie Philippe Saire.

Woher nehmen Sie die Lust auf einen derart vollen Terminplan?
Ich habe es schon immer geliebt zu unterrichten, und damit auch gleich nach dem Ende meiner Ausbildung angefangen. Zuerst als Kompaniemitglied, wenn der Chef abwesend war, dann in Form von Workshops in Schulen, und seit meiner Niederlassung in der Schweiz dann regelmäßig und ohne Unterbrechung hauptsächlich in Form der wöchentlichen Kurse in zeitgenössischem Tanz für Amateure im Sévelin 36.

Sie haben Ende der 1980er-Jahre am Laban Centre in London eine Ausbildung absolviert, bekamen jedoch schon mit drei Jahren Unterricht in klassischem Tanz von Ihrer ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Dezember 2014
Rubrik: praxis, Seite 74
von Interview: Anna Hohler

Weitere Beiträge
medien

bildbiografie_________

jürgen rose

Oft kopiert, nie erreicht: Überall auf der Welt wird John Crankos «Onegin» gezeigt, aber in den seltensten Fällen sieht man ihn im Dekor und in der Kostümierung von Jürgen Rose, der seinerzeit dem Choreografen an die Hand ging. Und deshalb weiß, wie das Ballett eigentlich ausschauen­ soll. Wenn eine Tatjana wie Alina Cojocaru...

my private odyssey

Projektionen erscheinen: Pfeile schweben wie haltlose Richtungsanweisungen. Helle Rahmen blubbern auf und ab wie Wasserblasen in Screen-Format. Das Auge beginnt zu schlingern, auch die Tänzer auf der Bühne schwanken leise im Zwielicht. Ein wohliger Rausch. Noch. Später zeigen die fragmentierten Videos der Gruppe WERC Felsen, eilige geometrische Figuren,...

dortmund: Xin Peng Wang: «Zauberberg»

Ein «weißes Ballett», Tanz einer todgeweihten Gesellschaft: Weiß ist der Schneegipfel, auf dem Thomas Manns Held Hans Castorp für sieben Jahre ein Refugium im Lungensanatorium findet. Weiß sind die seiden-zarten Kleider der Kranken, weiß ihre Leichensäcke. Denn wer sich auf die Berge bei Davos begibt, der leidet zumindest vorgeblich an der «weißen Pest», der...