Der direkte Weg zu tanz – Vorschau auf kommende Ausgaben
im januar: chef gesucht_________
Jedes Ballettensemble und jedes Tanztheater hat einen Kompanieleiter, der es für ein paar Jahre führt und formt und prägt – aber wer sucht ihn aus? Es sind die Intendanten, möchte man meinen, obwohl sie gerne zugeben, nicht viel von Tanz zu verstehen. Also schlägt die Stunde der Gremien, Berater, Juroren. Werfen wir einen Blick hinter diese Kulissen und fragen dazu Robert Tewsley, den Stuttgarter Ex-Solisten, der einen richtigen Beruf gelernt hat: den des Ballettdirektors.
im februar: ausbildung_________
Zum vierten Mal findet die «Biennale Tanzausbildung» statt, diesmal vom 15. bis zum 23. Februar in Dresden. Die Kernfrage dort lautet: Welche Institutionen bilden für wen aus, für welche Kompanien und für welche Formen der freien Szene? Die zehn deutschen Tanzhochschulen und vier internationale wollen kritischer denn je ihre Ausbildung mit den Karrieren ihrer Schüler in Einklang bringen – mit großem Publikum, auch mit Sasha Waltz, Jan Pusch, William Forsythe, Frédéric Flamand oder Marguerite Donlon. Aus diesem Anlass beginnen wir eine neue Serie: Was macht die Hochschulen heute so wertvoll?
______ der direkte weg zu tanz
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Tanz Dezember 2013
Rubrik: impressum, Seite 80
von
Natürlich verstehen Sie ihn. Aber wie verstehen Blinde den Tanz? Oder ein Gehörloser? Kennt er keine Musik und darum keinen Tanz? Auch er tanzt, aber er erlebt und übersetzt ihn anders (Seite 66). Kultur hat viele Sprachen.
Aber stimmt das noch? Die vielen Sprachen sind im deutschen Theater organisiert wie in einer Fabrik. Die Werkstätten beschäftigen dazu eine...
Der Zaubermantel von Drosselmeyer hat es in sich: Zwar erweckt er nicht unbedingt die Toten wieder zum Leben, aber er verwandelt die kindlichen Darsteller des ersten «Nussknacker»-Aktes in echte Tänzer-Persönlichkeiten. Statt Sabrina Salva Gaglio steht auf einmal die kleine, aber wunderbar kapriziöse Iana Salenko auf der Bühne der Deutschen Oper, um im weiteren...
Ein Mann steht mit gesenktem Kopf am Bühnenrand. Weiter oben an dem riesigen Kasten wirft geriffeltes Glas undeutliche Lichtreflexe. Trauer liegt zu Beginn von Martin Schläpfers «7» zur Siebten Sinfonie von Gustav Mahler über Florian Ettis kalter Welt. Abschied. Das Resümee, das eine Tänzerschar dann formuliert, könnte ein Rückblick sein. Oder ein Prolog. Die...
