coaching
Eleonora Alexandrova Meyden, Sie bereiten in Berlin derzeit ein neues Projekt vor, «Mentaltraining für Frauen».
Es ist eine Trainingsmethode für Unternehmen. Wir leben in einer Gesellschaft, die sagt: Frauen sind stark, Frauen sind ganz vorne, Frauen erfüllen die Frauenquote. Da haben wir uns schon was eingebrockt. Jetzt müssen wir multifunktional alles können. Dafür geben wir unsere Empfindlichkeit, Leidenschaft, Sensibilität und Emotionalität auf, um männliche Stärke zu simulieren. Ich finde aber Männlich-Weiblich, den Plus- und Minuspol viel interessanter.
Wenn die Unterschiede wegfallen, leiden die Frauen.
Wie ist das im Tanz?
Hier war es immer schon anders. Jede Tanzrichtung hat die geschlechtliche Differenz zum Thema. Der klassische Tanz spiegelt die Vergangenheit, der moderne Tanz äußert sich zur Problematik von heute und wie sie mutiert.
Sie haben nach Ihrer Zeit als Tänzerin am Berliner Friedrichstadt-Palast PR und Marketing studiert. Wie findet sich eine Tänzerin im neuen Feld zurecht?
Dreißig Jahre Ballett kann man nie wegradieren. Das bleibt im Knochenmark. Als ich mit 38 aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste, war das ein drastischer Cut, wie das Runterkommen von ...
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Tanz Januar 2015
Rubrik: praxis, Seite 68
von Arnd Wesemann
Hofesh Shechter ist nicht nur Choreograf und Tänzer, sondern auch Schlagzeuger. Offenbar haut er gern drauf, so dass es wehtut. Shechter mutet seinen Tänzern wie seinem Publikum rüde akustische und körperliche Attacken zu, die einem den Magen umdrehen und Herzjagen verursachen, so bei «Political Mother». Oder einen erst einmal völlig verstummen lassen. Das ist der...
______ impressum
tanz__Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance
__Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
__Redaktion
Hartmut Regitz, Arnd Wesemann
Mitarbeit: Dorion Weickmann,
Sofie Goblirsch, Marc Staudacher,
Nestorstraße 8-9, D–10709 Berlin
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__Gestaltung &...
heidelberg_________
hieronymus b.
Durch die Bank sind ihre Ballette Erfolgsstücke, und das wird bei «Hieronymus B.» nicht anders sein. Schon bei «Requiem» hat Nanine Linning mit Les Deux Garçons zusammengearbeitet – damals konnten die Zuschauer von den fantastischen Skulpturen des französischen Designerduos nicht genug bekommen. Ähnliche Reaktionen sind auf die...
