berlin: hochschul-übergreifende tanz-zukunft

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Das wird ein aufregendes Jahr beim Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT): Kaum ist die Pilotphase überstanden, stehen Verhandlungen darüber an, wie das Unikum – ein Standbein an der Universität der Künste, das zweite an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» und trotzdem selbstständiger Akteur – zukunftsfest gemacht werden kann. Zum Jahresende sind 56 Studierende in den drei Abteilungen MA Choreografie, MA Solo/Dance/Authorship und BA Zeitgenössischer Tanz / Kontext / Choreografie unterwegs, fast doppelt so viele wie bisher.



Neben der Ausweitung des Lehrbetriebs und dessen dauerhafter Profilierung kommt auf die HZT-Macher die Neuausschreibung und -besetzung ihrer eigenen Dozenturen zu. Denn mit der künftigen Struktur des Gebildes hat sich ein Expertengremium befasst, dessen Vorschläge den Hochschulen nun vorliegen. Damit beginnt der Ringkampf am Verhandlungstisch: Können die sturmerprobten Pioniere, die sich selbst einer Evaluation unterzogen haben, noch mitmischen?

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Tanz April 2011
Rubrik: praxis, Seite 74
von Dorion Weickmann

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