bepreist: ann van den broek...

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...hat soeben den «Mouson Award» erhalten. Die alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung über 15.000 Euro hatte die Choreografin schon vor der Verleihung für ihr neues Stück «Q61» aufgebraucht, auch wenn es am Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm nicht als Uraufführung gezeigt wurde, wie es die Preisstatuten fordern.

Ann Van den Broek, die davor mit ihren Stücken «We Solo Men» und «Co(te)lette» zu Gast am Mousonturm war, wollte hier den Abschluss einer zehnjährigen «Recherche zum menschlichen Verhalten» zeigen: «ein pulsierendes Arrangement sich endlos transformierender Bewegungen». Tatsächlich sah man Nirwana. Keine Entwicklung, keine Klimax, ständig gleiche Gesten, Wut, Hass, unbefriedigter Sex. Zehn Jahre ungelebtes Leben.

«Q61» wieder in Leiden, LAKtheater, 21. April; Alkmaar, Theater De Vest, 27. April
«I Solo Ment» wieder in Oldenburg, Exerzierhalle, 14., 15. April

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Tanz April 2011
Rubrik: menschen, Seite 31
von Natali Kurth

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