ausstellungen und screenings
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vladimir malakhov
habe noch nie auf der Straße getanzt, «jedenfalls nicht nüchtern». Und genauso wenig will Berlins Ballettdirektor je Sneakers getragen haben. Aber jetzt und zum ersten Mal in seinem Leben besucht er einen Aerobic-Kurs. Undercover. «Versuch einfach, die Musik in deine Füße reinzubekommen, und ich gucke, was so geht», bescheidet die Trainerin dem Neuling. Schnell ist klar, sie ist eingeweiht.
Malakhov sucht hier in Wahrheit Mitstreiter für den jüngsten Flashmob seiner Kompanie: fitte Kurs-Damen, die bei seiner «Enttarnung» freudig aus dem Häuschen sind. Geprobt wird zum Gassenhauer «Time of my life» aus «Dirty Dancing». Die Flashmob-Location ist das Berliner Sony-Center am Potsdamer Platz. Hier beginnt ein kleines Mädchen zu tanzen, tippt einen telefonierenden Passanten an und fordert ihn zum Mittanzen auf: Vladimir Malakhov himself. Die Choreografie für scheinbare Touristen, Kinogänger, Büroangestellte stammt von Xenia Wiest (Staatsballett Berlin) und von Carmen Bethke für die Kinder und Mitglieder des Aspria-Clubs. Das Geschehen begleitet die Kamera Schritt für Schritt, ehrfürchtig, auch mit Humor. Das kurzweilige Ergebnis der Autorinnen ...
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Tanz Juni 2013
Rubrik: kalender und kritik, Seite 50
von
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