Ausstellungen Februar 2017
Léon Bakst
Ein Blick, und man wird diese Szenerie nie wieder vergessen. Das gilt für viele Bühnenbilder und Kostüme, die Léon Bakst (1866 – 1924) für die Ballets russes entworfen hat. Ob «Shéhérazade», «Le Spectre de la rose» oder «L‘après-midi d‘un faune» – der Maler verstand es, jedes Sujet mit einer unverwechselbaren Ikonografie aufzuladen. So trug er mannigfach zu jenen Gesamtkunstwerken bei, die zum Markenzeichen der Kompanie wurden und außerdem den Zeitgeist bis hin zur Mode beeinflussten.
«Bakst: des Ballets russes à la haute couture» heißt denn auch die Schau, mit der Pariser Oper und französische Nationalbibliothek die staunenswerten Bilderwelten des Künstlers aufleben lassen. Zu sehen sind die Zeugnisse seiner einzigartigen Fantasie noch bis zum 5. März im Palais Garnier; operadeparis.fr
Köln, Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln, sk-kultur.de
«Berliner Secession und Russisches Ballett: Ernst Oppler»: Anlässlich des 150. Geburtstags des «Tanzmalers» Ernst Oppler (1967 – 1929) wird erstmals eine umfassende Retrospektive aus seinem Nachlass gezeigt. 11. März bis zum 28. Januar 2018
London, Tate Modern, tate.org.uk
«Robert Rauschenberg». Bis zum 2. April
Łódz, Muzeum ...
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Tanz Februar 2017
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 50
von Red.
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Diese vier haben die eigene Lebensmitte jeweils schon deutlich überschritten und bilden nach 20 Jahren das älteste in Deutschland arbeitende Bühnenkollektiv (okay – Gob Squad sind noch etwas älter). Seit 1997 agieren Nikola Duric, Thorsten Eibeler, Dariusz Kostyra und Veit Sprenger unter dem Label Showcase Beat Le Mot. Die Herren strotzen noch immer vor Witz,...
Als der Jesuitenpater Adamus Gertl im Sommer 1678 nach langer Reise aus Österreich den Hafen von Sevilla erreichte, ging es ihm wie vielen Missionaren: Er kam zu spät. Die spanische Flotte hatte bereits abgelegt. Das nächste Schiff nach Amerika sollte erst in einem Jahr auslaufen. So hatte er Zeit, das Leben in der Stadt zu beobachten. Wenig überraschend,...
