Ausstellungen 7/18
Rodin et la danse
Auguste Rodin will der Bewegung auf den Grund kommen. Vor allem seine «Mouvements de danse», die zwischen 1911 und 1913 entstehen, lassen erkennen, wie analytisch er dabei zu Werke gegangen ist. Rodin bricht die Bewegung, zerlegt sie in einzelne Phasen und experimentiert so lange mit den plastischen Bausteinen, bis eine Motion seiner bildnerischen Vorstellung entspricht: ein Schaffensprozess, der im Zerstörerischen zugleich etwas Schöpferisches hat. Anschaulich macht ihn die kleine, aber grandiose Ausstellung bis 22.
Juli in der «Chapelle» des Musée Rodin anhand unzähliger Ton-Modelle, die Rodin vor allem einer nahezu Namenlosen dankt: Alda Moreno. In unzähligen Sitzungen zwischen 1903 und 1913 avanciert die Tänzerin und Akrobatin zum «petit modèle»,- das selbst den extremsten Forderungen des Meisters Gestalt geben konnte. Kein Wunder, wenn die Körperkünstlerin in dieser Schau unter die ganz Großen eingereiht wird, als da wären: Isadora Duncan, zeitweilig Mitbewohnerin im Hôtel Biron, Loïe Fuller, Hanako, Ruth St. Denis, Carmen Damedoz, Vaslav Nijinsky und das Ballett aus Kambodscha;
www.musee-rodin.fr
Chichester, Pallant House Gallery, www.pallant.org.uk
«Dance, ...
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Tanz Juli 2018
Rubrik: Kalender, Seite 52
von
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