Auf leisen Sohlen

Ob Duo, Quintett oder Septett, hier hat jede Formation tiefere Bedeutung. William Forsythes neuestes Werk A Quiet Evening of Dance besticht.

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Bis 2004 hat William Forsythe die Mainmetropole Frankfurt in die erste Liga des Tanzes geführt. Dann vergraulte ihn die Stadt, zwang sein Ballett Frankfurt in die Knie – und handelte sich die Forsythe Company ein, die immerhin eine ganze Reihe spannender Performances entwickelte, aber sich im Lauf der Jahre auch zusehends hinter einer Ästhetik des Undurchschaubaren verschanzte. 2015 hat Forsythe, zweifelsohne einer der wichtigsten Choreografen der Gegenwart, sein Engagement an der Spitze der Truppe mit Doppelsitz in Frankfurt und Dresden beendet.

Er ging zurück in seine amerikanische Heimat, nach Vermont, ins Grüne. Und kehrte wenig später zu seinen ästhetischen Wurzeln zurück, zum klassischen Tanz. Als Universitätsdozent in Kalifornien, als Choreograf für das Ballett der Pariser Oper und das English National Ballet. Anfang Oktober 2018 brachte er im Sadler’s Wells in London «A Quiet Evening of Dance» heraus. Jetzt feiert der Abend Deutschlandpremiere, auf Kampnagel in Hamburg. 

Hineinlauschen in den Wald

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Tanz März 2019
Rubrik: Produktionen, Seite 8
von Melanie Suchy

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