arts council: hofesh shechter...
...ist einer der wenigen Gewinner des großen Sensens durch Englands nationale Kulturbehörde, den Arts Council. Bei einer Sparauflage von gut 30 Prozent wurde nicht der Rasenmäher angeworfen, sondern die «Zukunftsfähigkeit» der Künstler und ihre soziale Opportunität geprüft.
Dass Hofesh Shechter mit seiner erfolgreichen Kombination aus Rockkonzert und zeitgenössischem Tanz 73 Prozent mehr bekommt, bedeutet nicht, dass er in den Reichtum entlassen wurde, auch wenn Sadler’s Wells, die auch ihn produzierende Institution, ungeschoren davonkam.
Dem Ballett wurden im April fast überall Abschläge von 15 Prozent verordnet: dem Royal Ballet, dem English National Ballet, dem Northern Ballet und dem Birmingham Royal Ballet. Sie alle können dies durch kluge Umstrukturierung in ihren oft großen Verwaltungen auffangen. Ungekürzt blieben die international Bekannten: Rambert Dance Company, Akram Khan und Michael Clark. Vor allem Kompanien, die so genau auf den Publikumsgeschmack schauen wie die Balletboyz, Wayne McGregor und Jasmin Vardimon, bekommen sogar etwas mehr. Wer dagegen im Land bleibt, muss bluten, wie Siobhan Davies, Shobana Jeyasingh, sogar das DV8 Physical Theatre.
Ein Aus droht ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Mai 2011
Rubrik: menschen, Seite 30
von
Ein Zentaur ist auf der Bühne zu sehen, halb Mensch, halb Pferd. Eine Harpyie, in einen festen Vogelrumpf eingeschlossen, beugt sich mit begehrlichem Blick über die Besuchermassen, als ließe sich unter ihnen leicht etwas Fressbares finden. Der Kopf eines «Zuckerclowns», weiß geschminkt wie alle anderen Fabelwesen, scheint körperlos in einer Kaffeetasse zu...
Erst feiern Zürich und 24 weitere Schweizer Städte ein gigantisches Tanzfest am 14. und 15. Mai an jedem nur erdenklichen Ort: eine Inszenierung purer Lebensfreude. Dann geht’s ans Eingemachte: Über Tänzer mit Behinderung wird zwar geredet, aber nur selten sind sie zu sehen. In der Schweiz engagiert sich IntegrART darum für eine Erweiterung des Kunstbegriffs...
Flughafen Schanghai: Platz an Platz, Reihe an Reihe sitzen Chinesen in der Wartehalle. Einige lesen, die meisten beobachten mehr oder weniger interessiert die anderen Fluggäste. Es ist eine Ästhetik der Gleichförmigkeit, die die Berliner Medienkünstlerin
Angela Melitopoulos auf die beiden unterschiedlich großen Leinwände im tanzhaus nrw projiziert. Auch auf der...
