and the winners are
Dürfen es zwanzig Minuten sein, fünfzehn, acht oder nur vier? Wer zum Wettbewerb fährt und um Preisgelder buhlt, muss sich einem strikten Format unterwerfen. Die Gelegenheiten dazu häufen sich. Die Frage ist nur: Ist das gut oder schlecht? Die bepreisten Kompanien oder Tänzer, und somit der Tanz insgesamt, mögen dadurch etwas Aufmerksamkeit erzielen. Und: Wo bewertet wird, muss auch ein Wert drin stecken. So glauben wir es, und die Medien verkünden innere Wahrheiten gern durch Zahlen.
Was vergleichen wir eigentlich?
Sechs Jahre «no ballet» in Ludwigshafen, zehn Ausgaben von «Das beste deutsche Tanzsolo» bei der «euro-scene Leipzig». Das Théâtre de la Ville in Paris bereitet zusammen mit Boris Charmatz die zweite Ausgabe von «Danse élargie» vor. Das Maison de la Danse in Lyon richtete soeben die dritte Ausgabe von «(re)connaissance» aus. Allesamt Wettbewerbe des zeitgenössischen Tanzes. Ausgerechnet, vertrat er doch mal ganz andere Ideale, darunter das Recht, im Miteinander anstatt im Gegeneinander und in grenzenloser kreativer Freiheit zu agieren. Zumal es im zeitgenössischen Tanz kein standardisiertes Vokabular geben sollte. Im Ballett oder im Hip-Hop lassen sich weit eher ...
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Tanz Dezember 2011
Rubrik: praxis, Seite 66
von Thomas Hahn
In Koblenz beginnt eine neue Ballettära. Fast 30 Jahre lang leitete der Engländer Anthony Taylor die Kompanie. Ausgeschieden aus Altersgründen, geht ein Neuer an den Start: Steffen Fuchs. Der 37-Jährige kam durchs DDR-Fernsehballett zum Tanz, war lang bei Uwe Scholz in Leipzig. Seine Choreografenausbildung absolvierte er an der Palucca-Schule.
Nun ein Neuanfang,...
Zwei wahre Artisten auf der Bühne und vier, die für «[How to Be] Almost There» verantwortlich zeichnen: Da kann nichts mehr schiefgehen, und es ging auch nichts schief beim Beitrag von HeadFeedHands. Anne Hirth, Maya Lipsker, Tim Behren und Florian Patschovsky holten am Ende des sechsten Choreografiewettbewerbs «no ballet» in Ludwigshafen sowohl den mit 7500 Euro...
Im Wörterbuch folgt «miraculous» (wunderbar) auf «mirage» (Trugbild, Luftspiegelung). Beide Begriffe stehen abwechselnd für den Tanztheatertitel von Guy Weizman und Roni Haver. «Miraculous Wednesday» für 14 Tänzer aus zwei Ländern wird in den Niederlanden touren. Ein komischer Mittwoch: Hätte auch ein anderer Tag sein können. Es sei einfach einer dieser wundersam...
