Alte Meister
Mit 72 hat Hans van Manen zurückgefunden zum Niederländischen Nationalballett, dem er schon von 1973 bis 1987 angehörte. Im jüngsten Programm der Kompanie, das ohne Anmaßung «Master Moves» überschrieben ist, nimmt van Manens neue Choreografie – zwischen Balanchines «Sinfonie In C» und Forsythes «The Second Detail»– die zentrale Stelle ein. «Frank Bridge Variations» zur Musik von Benjamin Britten dauert 24 Minuten. Es sind die konzentriertesten 24 Minuten Tanz, die in dieser Spielzeit neu herausgekommen sind.
Der Choreograf und sein Bühnenbildner Keso Dekker lieben die Farbe Schwarz. In den «Frank Bridge Variations» leben sie diese Liebe aus. Die Bühne ist ein schwarzer Raum, weit offen.
Fünf Tänzerpaare, die in diesem Universum wie Planeten ihre Bahnen ziehen, tragen dunkle Trikots, die bei den Frauen ins Rote, den Männern grünlich changieren. Über den schwarzen Hintergrundprospekt laufen Lichteffekte. Ein fernes Wetterleuchten durchzieht den bildnerischen Horizont wie die Beziehungen der Tanzenden.
Den ersten Satz, «Introduction and Theme», überlässt der Choreograf dem Ensemble, dem die Paare Igone de Jongh/ Gaël Lambiotte und Yumiko Takeshima/ Cédric Ignace solistisch vorstehen. ...
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When Louise Lecavalier is on the roster, the show is a big draw. If you ever saw her performances during her riveting career with La La La Human Steps and choreographer Edouard Lock, you’ll know why. Lecavalier’s vaulting, strutting, phenomenal dance persona was repeatedly described in the press as an unbeatable “human torpedo.” After 18 years of association she...
Als beste neue Ballettproduktion ist in Moskau das Mariinsky Ballett St. Petersburg für seinen Abend mit Choreografien von William Forsythe mit der Goldenen Maske ausgezeichnet worden. Der Balanchine-Abend desselben Ensembles ging dagegen leer aus – wie auch die neue «Romeo und Julia»-Fassung des Moskauer Bolshoi (von Radu Poklitaru und Declan Donnellan). Als...
