Abschied: Hermann Rudolph
«Ich wünschte mir Tänzer, die sehr gut klassisch ausgebildet sind und die einen ganz offenen, wachen Geist haben, die mutig sind, Neues zu probieren, die sich Experimenten öffnen und keiner Konvention verhaftet sind.» So umschrieb Hermann Rudolph einst im Gespräch mit Marion Kant, was er als wesentliche Inspirationsquelle seiner Arbeit betrachtete.
In Chemnitz geboren, prägte er das choreografische Profil des Theaters seiner Heimatstadt und schuf ein reichhaltiges Repertoire für die Staatsoper Berlin, darunter Kammerballette wie «Psychogramme», aber auch die überaus erfolgreiche Ballettkomödie «Die drei Schwangeren». Am 4. November ist Hermann Rudolph, bis zuletzt kritisch am Tanz-Geschehen teilhabend, 84-jährig in Berlin gestorben.
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Tanz Januar 2020
Rubrik: Side Step, Seite 16
von
Es braucht gerade jede Menge «systemisch» wichtige Investitionen: in den Klimaschutz, das Bahnwesen, die Digitalisierung. Viel Geld wird verteilt. Im Bundestag entschieden die Haushälter in ihrer sogenannten Bereinigungssitzung, auch die Kultur mit zusätzlichen 100 Millionen Euro zu fördern. Knapp zwei Milliarden Euro stecken nun im Kultursäckel der...
Auditions
Ballett Mainfranken Theater Würzburg
Ballettdirektorin: Dominique Dumais
Solotänzer (w/m) für die Spielzeit 2020/21
Audition (nur auf Einladung): 3. Februar
Bewerbung an: ballettdirektion@mainfrankentheater.de
Fortbildungen
SNDO | Academy of Theatre and Dance, Amsterdam University of the Arts
Bachelor in Choreography
Auditions: 26–28 March 2020
www.sn...
Giselle
Es ist ja nicht so, dass das Moskauer Bolschoi einen Mangel an «Giselle»--Versionen zu beklagen hätte. Seit 1986 war Yuri Grigorovichs Fassung in -regelmäßigen Abständen zu besichtigen, 1997 gesellte sich noch Vladimir -Vasilievs Interpretation hinzu. Trotzdem sah Ballettchef Ma-khar Vaziev nach zwanzig Jahren Ergänzungsbedarf – und beauftragte einen...
