30 jahre: tanztangente berlin
Leanore Ickstadt und Irene Sieben – beide Schülerinnen von Mary Wigman – eröffneten vor dreißig Jahren mit Joanna Pateas das Berliner Studio für modernen Tanz und Bewegungsforschung am Steglitzer Kreisel und stießen damit die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Berlin wesentlich mit an. Der Wunsch, Kinder für Tanz zu begeistern, stand von Anfang an neben dem Anspruch, die flüchtige Kunstform für Laien und Profis voranzubringen und die Sprache der Bewegung in ihrer schönen Rätselhaftigkeit zu verfeinern.
In ihrem Studio tanzten und produzierten Bill T.
Jones, Arnie Zane und Ismael Ivo ebenso wie die Nachfahren der Gruppe Motion, die von Berlin in die USA ausgewandert war. Renommierte Musiker wie Friedeman Graef und Dudu Tucci improvisierten auf der Studiobühne mit Tänzern. Die vonLeanore Ickstadt gegründete und von Joseph Tmim mit geleitete Kompanie Dance Berlin bewohnte ihr Steglitzer Zuhause. Unzählige Kinder haben sich in der TanzTangente «groß» getanzt. Nadja Raszewski, die mit Irene Sieben (die auch Autorin dieser Zeitschrift ist), Claudia Lehmann und Iris Richter die TanzTangente leitet, begann ihre tänzerische und pädagogische Laufbahn 1982 als Tanzschülerin in der ...
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Tanz März 2011
Rubrik: praxis, Seite 72
von
...wird ab Mai Nachfolgerin von Katrin Kolo und Meret Schlegel in der Leitung des Tanzhauses Zürich. Die Schweizerin lebt noch in den Niederlanden: Sie tanzte und choreografierte von 1996 bis 2008 beim Hans Hof Ensemble, leitet seitdem mit Peter Kadar die in Amsterdam ansässige Kompanie Bollwerk. Andrea Boll plant für das Tanzhaus Zürich «eine Zukunft mit vermehrt...
...nennt Mei Hong Lin ihr neues Tanztheater. Was harmlos klingt, beruht auf dem «Weißen Terror» in ihrer Heimat Taiwan. Verfolgt wurde 38 Jahre lang, von 1949 bis 1987, jede Sympathie mit dem Kommunismus. Der Verdacht «Spionage für China» kostete bis zu 30.000 Taiwanesen das Leben. 1995 erklärte Präsident Lee den 28. Februar zum nationalen Gedenktag. Erst das...
Patrick de Bana ist ein in Hamburg geborener Choreograf mit nigerianischen Wurzeln. Am Wiener Staatsballett bot ihm der neue Hausherr, Manuel Legris, ein erstes abendfüllendes Ballett an. Legris sah ihn nämlich im letzten Frühjahr tanzen: mit Agnès Letestu in dem von Bana selbst kreierten Pas de deux «Marie Antoinette». Diesen hat Bana nun zu einer weiß Gott...
