berlin: pi morphosen

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Nur was für Neugierige: «Der Raum gebiert die Mathematik. Aus der Mathematik entsteht Leben. Das Leben gefriert in der Kunst.» Jo Fabians neues Projekt  «PI morphosen» liefert mit 16 Tänzern und drei Musikern den mathematischen Beweis, dass der Mensch ein Psychomat ist, ein beseelter Automat, eine Mensch-Maschine-Einheit bereits von Geburt an, weil er «ganz ähnlich der Maschine sich quasi selbst über Rückkopplungen und Feedbackschleifen steuert».

Wenn dem  so ist, warum dann noch choreografieren? Jo Fabian, Berliner Choreograf mit hoher Forschungsambition, will mit seinem unvergleichlich scharfen analytischen Blick auch emotional den Beweis führen, dass die kognitiven Fähigkeiten der Tänzer für ein sich selbst organisierendes Modell völlig ausreichen. Man suche nur die Zahl Pi. Fabian findet sie genuss­voll wie immer mit mathematischer Präzision. In Berlin, Eden*****, 2. bis 4. und 9. bis 12. Dezember. dock11-berlin.de

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Tanz Dezember 2010
Rubrik: kalender: highlights, Seite 33
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Vergriffen
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