Tanzvideos im web
Die fleißigsten Produzenten von Tanzvideos sind derzeit Walter Bickmann und Doris Kolde. Seit einem Jahr stellen sie auf tanzforumberlin.de kostenlos nahezu alle Trailer aktueller Berliner Inszenierungen ein, geordnet nach Spieldatum. Schnell lässt sich bei diesem Non-Profit-Projekt erkennen, welche der täglichen Produktionen in der Hauptstadt man wirklich sehen will. Das Archiv ist enorm: dank Berserkerarbeit und trotz fehlender Zuwendungen. Seit Jahren fördert der Berliner Senat das Mime Centrum für die laufende Videodokumentation Tanz.
Die Unterstützung eines weiteren Infrastrukturprojekts im Bereich Videodokumentation scheint ausgeschlossen. Die beiden leben von Filmaufträgen der Tanzszene.
kultiversum.de heißt die neue Website, auf der auch ballet-tanz zu finden ist – mit einem Volltextarchiv der vergangenen Ausgaben, der Frühkritik jüngster Produktionen, mit immer neuen, sehenswerten Videos, hunderten Beiträgen aus der Leser-Community und von den Kollegen aus den Schwesterredaktionen. Reinschauen, mitmachen!
dancemedia.com gehört einem Verbund amerikanischer Tanzmagazine. Die Website verspricht, dass die Redakteure monatlich die besten Tanzvideos loben. Nach Anmeldung lassen ...
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Roberto Bolle sei in seiner Zeit an der Ballettschule der Mailänder Scala ein sehr introvertierter, einsamer Junge gewesen. Er habe sich in den verwinkelten Räumen des Theaters geheime Plätze gesucht, um allein für sich zu trainieren, zu träumen und sich selbst zu Tränen zu rühren. Er verrät das in einem neuen Bildband, «Roberto Bolle – An Ath-lete in Tights», und...
Eine Allee mit kugelförmigen Buchsbäumen begrenzt die Bühne und lenkt den Blick in die Tiefe des Raums. Zwischen den Bäumen weisen schmale Schlitze kleine Ausgänge ins Unbekannte. Links trennt eine Wand mit Fenstern den Bühnenraum, eine Frau in klatschmohnrotem Kleid setzt sich mit ihrem Partner in Szene. Elegant schreitet eine zweite Dame im Zeitlupentempo über...
«Berliner Tanzfieber» bricht am 4. Januar bei arte aus. Dabei betrachtet der Dokumentarfilmer Marcus Behrens die Stadt als Bühne. Ein gängiger Ansatz, fast schon ein Berlin-Klischee. Weil es aber auf der ganzen Welt eine solche Definitionsmacht erlangt hat, wirkt es weiter. Besonders auf junge, kreative Menschen, die sich natürlich in ein entsprechendes Umfeld...
