fiktion

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geblieben ist in der Hauptstadt eine Menge in den letzten Jahren. Ob Flughafen, Staatsoper oder Budgeterhöhung für die Freie Szene – Baustellen, so weit das Auge reicht. Auch im Tanz gab’s etliche solcher Dauerbrenner, die in irgendwelchen politischen Pipelines feststeckten. Nur hat sich da einer gefunden, der Fiktionen beherzt in Fakten verwandelt. Er heißt Rüdiger Kruse, sitzt – als Bundestagsabgeordneter – ausgerechnet in Berlin, und ist zum Retter in der Not geworden: zum Finanzbeschaffer der Tanznation. Wieso der CDU-Mann die monetäre «St.

-Nimmerleinstag»-Taktik aushebelt, hat er für uns aufgeschrieben – ab Seite 64.

Die Devise «Irgendwann» gilt auch beim New York City Ballet. Dort wird die Ablösung von Peter Martins Jahr um Jahr vertagt. Der Kompaniechef geht stramm auf die 70 zu. Nachdenken über Nachfolger (m/w)? Reine Fiktion. Bislang lässt sich aus den Beständen an Stücken und Tänzern noch eine ansehnliche Wintersaison basteln, wie Wendy Perron festgestellt hat (Seite 8). Martins ist Däne, Manuel Legris Franzose mit Wohnsitz Wien und Dienstsitz Staatsballett (Seite 26), Marijn Rademaker Holländer – mit Ex-Aufenthaltsort Stuttgart. Dieser Starsolist hat gemerkt, dass Heimat ...

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Tanz Januar 2015
Rubrik: editorial, Seite 1
von

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Heinz Spoerli fand es völlig unmöglich, Julia in Spitzenschuhen zu Bett zu schicken. Deshalb tanzte seine Julia im Schlafgemach barfuß. William Forsythe hätte wahrscheinlich eher einen Ehekrach Jahre nach der Hochzeit von Romeo und Julia projiziert. Die Koreanerin Young Soon Hue choreografiert nun «Romeo und Julia» fürs Augsburger Ballett. Ausgebildet in Monte...

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«69 positions» kündigt sie an. So viele werden es dann nicht. Oder doch? Die sexuelle Konnotation der Ziffern, die aber wird eingelöst. In Form von Anspielungen. Das angekündigte Mitmachen bleibt bei Mette Ingvartsens neuester Solo-Performance während der Premiere in PACT Zollverein jedoch im keuschen Rahmen. Vier Freiwillige geben mal im Stehen die...