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im jahrbuch: grenzgänger

Jahrelang galt das «spartenübergreifende» Theater als verheißungsvolles Nonplusultra. Auch die Kunst, hoffte man, kann so schrankenlos werden wie der Verkehr innerhalb der Europäischen Union. Doch wie steht es heute tatsächlich um ästhetische Grenzgänge und Grenzgänger? Und wie bringt der Körper die politischen Verhältnisse zum Tanzen? Gibt es eine Choreografie des Konflikts? Wie reagiert die Ästhetik des Tanzes auf das Grenzwertige, das Fremde oder den Ausnahmezustand des Körpers? Eine Recherche.

 

Dazu: Die internationale Kritikerumfrage nennt die Besten der Saison. 

im oktober: new york

Trajal Harrell, Jen Rosenblit, Miguel Gutierrez: Diese drei Choreografen leben in NYC, der Stadt der ständigen Konkurrenz, der hohen Mieten und mangelnden Förderung. Nur der Mythos bleibt konstant: If I can make it there, I’ll make it anywhere. Bis es so weit ist, stellt sich die Frage: Wie überlebt ein Künstler in New York, wo Tanzorte Mangelware, wo Innovation und Erfindungsgeist ein Muss sind, und wo alles, was irgendwie anders ist, bereits als «queer» bezeichnet wird? Alle drei hängen am Tropf europäischer Fördertöpfe, alle drei wissen, dass ihre Kunst nur in New York ...

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Tanz August/September 2016
Rubrik: Service, Seite 80
von

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