ted brandsen...
Ted Brandsen, im Herbst erlebt das Niederländische Nationalballett, das Sie seit 2003 leiten, seinen 50. Geburtstag. Haben Sie trotz der Kürzung der staatlichen Zuschüsse Grund zum Feiern?
Ja, durchaus. Dennoch ist es schlimm und traurig, dass die Zuschüsse gekürzt wurden. Wir sind dankbar, dass es für uns nicht so schlimm gekommen ist, wie wir zuerst dachten. Die fünfprozentige Kürzung bezieht sich jedoch lediglich auf die eine Hälfte der Zuschüsse, und zwar die, die vom Staat stammt. Die andere Hälfte stellt die Stadt Amsterdam, und die hat noch nicht entschieden.
Von dieser Seite erwarten wir größere Einschnitte. Das ist die eine Sache. Die andere ist, dass unser Orchester, die Holland Symfonia, künftig mit beträchtlich weniger Geld auskommen muss.
Bricht die seit Oktober 2010 amtierende Regierung aus Rechtsliberalen und Christdemokraten, die von der rechtspopulistischen Partei toleriert wird, mit der niederländischen Tradition, zu der eine vielfältige, freie Kunstszene gehört?
Es fühlt sich so an, ja. Es ist in der Tat ein Anschlag auf die Künste. Viele Künstler können einfach nicht glauben, was passiert. Die neue Regierung hat eine grundsätzlich andere Auffassung von Kunst und ...
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Tanz August/September 2011
Rubrik: menschen, Seite 36
von Klaus Kieser
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Kattrin Deufert und Thomas Plischke haben...
...ist ein guter Mensch. Sri Louise auf unserer Titelseite ist der wohl bekannteste Yoga-Engel der Tanzwelt. Die New Yorkerin begreift, dass nicht der Körper die Plage ist, sondern das Plagen des Körpers ein Genuss, weil er nur so zu sich selbst kommt. Jede Überschreitung der eigenen Grenzen erscheint wie ein religiöser Akt. Darum ist die Härte des Tänzers zu sich...
