chris nash

Tanz - Logo

Der große britische Tanzfotograf wird im Victoria and Albert Museum in London geehrt. In ihrer fulminanten Bildwirkung vergleichbar mit den Werken von Joris-Jan Bos in den Niederlanden, Marteen Vanden Abeele in Belgien oder Per Morten Abrahamsen in Dänemark, sind Nashs Fotografien nicht Dokumente der Bühnenfotografie, sondern minuziös ausgetüftelte Studioarbeiten, die sich in erster Linie mit dem Image des zeitgenössischen und auch klassischen Tanzes beschäftigen.

Von der Rambert Dance Company bis zu Javier De Frutos sind in «A Flash of Light» sechzig Bildwerke aus drei Jahrzehnten ausgestellt, an denen sich präzise studieren lässt, wie sehr die Fotografie die Wahrnehmung des Tanzes vorbereiten und auch lenken kann. Bis 29. August – der Eintritt ist frei.

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2011
Rubrik: kalender: ausstellungen, Seite 53
von

Weitere Beiträge
gisele vienne

Man muss lesen, was man zu sehen nicht erträgt. Dazu fordert der Schauspieler auf und lässt die Handpuppen sinken. Also Blättern im Programmheft: «Auf der Leinwand ist zu sehen, wie Wayne mit einer Zange die Finger des Jungen abschneidet. Dean steckt die Faust in den Arsch des Jungen, und mit der anderen Hand würgt er ihn. Er lutscht am schlaffen Schwanz des...

kultur für alle...

...hieß vor dreißig Jahren der Schlachtruf des damaligen Frankfurter Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann. Er forderte einen allen offen stehenden Zugang zur Kunst. Museen, Theater, Bibliotheken sollten Stätten jedes Bürgers sein, keine abgehobenen Musentempel. Seitdem mühen sich die Theater, immer neue Bündnisse nicht nur mit ihrem Publikum einzugehen, sondern auch...

bloß kein tanzhaus

Die Geschichte des Künstlerhauses Mousonturm ist in Leinen gebunden. Auf den Buchrücken steht: «1989–91», «1992–93» usw. Es sind die Monatsleporellos aus 22 Jahren, die so kostbar aufbewahrt werden, Programme, die in unzähligen Haushalten des Rhein-Main-Gebiets jeden Monat neu neben der Klorolle hängen.

Der Leporello Nummer eins ist nicht dabei, zur Eröffnung des...