David Coria

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Antonio Gades machte ihn in den Sechzigern populär; seither sind ­eine Menge Flamenco-Tänzer in seine Fußstapfen getreten, um zu beweisen, dass Flamenco nicht nur Volkstanz sein muss, wenn seine Tänzer nur akribisch genug die Schule des spanischen Tanzes und des Flamenco-Kanons durchlaufen. In dieser Saison fiel vor allem ein Tänzer spektakulär auf, der in jedem Stil, jeder Produktion und jeder Konstellation  seinem Vorbild das Wasser reichen konnte: David Coria. 

Sein Bühnenname bezeichnet seine Herkunft, das Städtchen Coria del Rio in Andalusien.

Er studierte an der Schule der Compañía Andaluza de Danza, zog im Alter von 17 Jahren nach Madrid und ­wurde Mitglied des Ballet Nacional de España, bei dem er mit Legenden wie Gades, José Granero und Antonio Canales arbeiten konnte.

Mit 26 war David Coria selbstständig und arbeitete mit den hoch gelobten Flamenco-Tänzern Rafaela Carrasco und Rocío Molina. Ich ­habe ihn 2009 in Rafaela Carrascos Stück zum ersten Mal bewusst gesehen, in «Vamos al tiroteo. Versiones de un tiempo pasado». Jeder Tänzer dieser Produktion zeigte eine absolute Spitzenleistung, aber Coria übertraf sie durch seine unbeugsam erscheinende Eleganz, durch seinen ...

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Tanz Jahrbuch 2010
Rubrik: Die Hoffnungsträger, Seite 129
von Justine Bayod Espoz

Vergriffen
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