highlights
berlin_________ trisha brown
Ende des Jahres steht ein Abschied ins Haus, der viele schon im Vorfeld trauern lässt: Die Trisha Brown Dance Company geht von der Bühne. Die gesundheitlich angeschlagene Prinzipalin wird ihr Ensemble nicht mehr begleiten können, wenn es sich auf Farewell-Tour nach Europa aufmacht.
Letzte Gelegenheit, um die luftige, leichtfüßige und -händige Textur eines Tanzes zu bewundern, der in die Annalen des amerikanischen Post Modern Dance einging und für viele einer Offenbarung gleichkam: So elegant und bewegungseloquent kann es im zeitgenössischen Orbit zugehen!
Berlin, Akademie der Künste, 23.–26. April, adk.de; davor im französischen Pau, 14. April und in Spanien in Pamplona, 17., 18. April
trishabrowncompany.org
münchen_________ ballett-festwoche
Im August 1948 befehden sich zwei Parteien am Black Mountain College der Universität North Carolina. Mittendrin: John Cage. Der Komponist verteidigt das Werk von Erik Satie, das andere Teilnehmer der Sommerakademie als leichtgewichtig abtun. Cage hat freilich selbst gerade erst ein Stück à la Satie uraufgeführt, der Tänzerin Louise Lippold gewidmet. «In a Landscape», für perkussiv ge-tuntes Klavier ...
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Tanz April 2015
Rubrik: highlights, Seite 30
von
ist auch in diesem Jahr am 29. April. Ob das Datum rot im Kalender von Monika Grütters steht, wissen wir nicht. Dass die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien ein familiär bedingtes Faible für die Bewegungskunst hat, hingegen schon (Seite 60). Ob die Tanzszene davon profitieren kann? Die Staatsministerin mit Dienstsitz Bundeskanzleramt adressiert...
Das Theater ist ein Paradies. Die Dessauer hatten es im Sommer 2013 sogar angepflockt. Damit es bloß nicht verschwände. Jetzt stehen 1,5 Millionen Euro weniger pro Jahr im Budget dieses irgendwie auszunutzenden 1100-Plätze-Hauses, in einer Stadt, so winzig wie Meiningen: 80.000 Einwohner, 400.000 Menschen im Einzugsgebiet. Auf der Bühne verblieben: nur noch neun...
Bilder aus der Anfangszeit des Postmodern Dance: Bühnen, in die Natur gebaut, Tänzer auf Dächern und an Fassaden. Beispiele, mit denen die Berliner Choreografin Louise Wagner im Rahmen der «Urbanen TanzGeschichten» die historische Suche nach Alternativen zum Theaterraum illustriert. Aus berufenem Mund gibt es später eine Korrektur: «Street Dances wurden die Tänze...
