die transition stiftung tanz

wurde vor fünf Jahren gegründet. Mit dabei: Sabrina Sadowska. Damals saß sie als Vertreterin der Bundesdeutschen Ballett- und Tanzdirektorenkonferenz in einem Gremium, um ein Transition Zentrum Tanz in Deutschland zu initiieren.

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Im Vorstand der Transition Stiftung Tanz sitzen vor allem Damen. Zum einen Ulrike
Schmidt vom Ballettzentrum Hamburg. Sie war Gründungsmitglied der International Organization for the Transition of Professional Dancers, einer Lobby-Organisation, die noch auf den großen Philippe Braunschweig zurückgeht. Er, der Erfinder des «Prix de Lausanne», machte sich bereits 1993 Sorgen um all die Tänzer, die nach ihrem Karriereende kein Auskommen mehr fanden, selbst wenn sie Jahre zuvor seinen begehrten Prix gewonnen hatten. Was macht ein Tänzer nach seiner Karriere? Er macht Transition.

Er muss. Er kann, darf, soll ja nicht ewig tanzen. Deshalb möchte man den Tänzer schon früh mit einer «Karriere danach» vertraut machen, und ihm dringlichst alle Flausen aus dem Kopf jagen, von wegen, dass er für immer ein legendärer Romeo und weltweit gefeierter Nurejew werden könne. Die Maßnahmen dazu geschahen zunächst – darum der Name Transition – nach britischem Vorbild. Dort gibt es bereits seit 1973 ein Programm namens Dancer‘s Career Development, inzwischen ist die Vorbereitung aufs Danach schon Teil der Ausbildung, jedenfalls an der Royal Ballet School.

Wegbereiterinnen

In Deutschland ist eine ...

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Tanz Februar 2015
Rubrik: praxis, Seite 68
von Arnd Wesemann

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