kuratoren scheren

Sie werden geschoren. Scheren sich um die Kunst und versammeln sich im Friseursalon.

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Auf diesem kleinen Bild geht’s dem Festivalmacher Sven Åge Birkeland aus Bergen in Norwegen an die wenigen Haare. Vor ihm wartet ein Großmeister unter den Tanzkuratoren, Priit Raud aus Tallinn. Hinter dem portugiesischen Friseur sitzen Vallejo Gantner vom legendären Performance Space 122 in New York, Per Ananiassen aus Trondheim und Gundega Laivina aus Lettland. Der lachende Herr weiter rechts ist Florian Malzacher vom «steirischen herbst» in Graz, der designierte Leiter des Theaterfestivals «Impulse» in Nordrhein-Westfalen.

Auch die anderen hier abgebildeten Damen sind Kuratorinnen, wollten sich aber nicht frisieren lassen. Die Idee zum Scheren der Kuratoren kam Tea ­Tupajic´ und Petra Zanki aus Zagreb, als sie mit Malzacher eine ­Ausgabe der kroatischen Zeitschrift «Frakcija» erarbeiteten. Titel: «Curating ­Performing Arts». Die Nummer ging weg wie warme Semmeln. Es gibt sie bereits in zweiter Auflage. Offenbar ein Reizthema: Was macht ein Kurator in der darstellenden Kunst? «Er ermöglicht Erfahrungen», sagt der Kurator Gantner während der Premiere von «The Curator’s Piece» in Bergen.

Kuratoren sind wie Smartphones unter den alten Telefonen, Kameras, Weckern, Radios und ...

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Tanz Dezember 2011
Rubrik: bewegung, Seite 4
von Arnd Wesemann

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