Tanzplan Deutschland

Steht der Tanz endlich auf? Oder waren es nicht eher die Politiker aus Stadt & Land, die zum ersten Mal in der deutschen Geschichte mehr als klamme Bekenntnisse zum Tanz abgaben? Mit dem Zuckerbrot der Kulturstiftung des Bundes vor Augen ist nun Schluss!

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Der Tanzplan vor Ort nahm eine entscheidende Wende, als das Kurato­rium mit der Bundeskulturstiftung die Idee entwickelte, nicht eine künstlerische Leitung einzusetzen, sondern die vorhandenen Mittel dafür zu benützen, um die Kommunen und die Länder in die Pflicht zu nehmen. Von diesem Moment an gewann der Tanzplan eine einzigartige kulturpolitische Dynamik. Tatsächlich haben sich in einem Dutzend deutscher Städte nicht nur die Tanzszenen neu organisiert, es haben auch die Gespräche mit der Politik eine neue Qualität gefunden.


Der vor allem von Hortensia Völckers begonnene Prozess der Projektentwicklung in den einzelnen Städten entfaltete dabei bereits im Vorfeld eine große Wirkung auf die Selbstdefinition von Tanzszene und Kulturpolitik. Bemerkenswert war, dass kein einziges Projekt auf den Aspekt der Vermittlung von zeitgenössischem Tanz verzichtete. Der Aspekt der Vermittlung, ob pädagogisch in Schulen und Hochschulen, ob theoretisch an Universitäten oder für ein Publikum oder künstlerisch für junge Choreografen, rückte vollständig ins Zentrum des Tanzplans. Dabei entstanden in den einzelnen Städten unterschiedliche Schwerpunkte. In Hamburg und Potsdam ist der Ausgangspunkt ...

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Tanz März 2006
Rubrik: Tanzplan Deutschland, Seite 8
von Johannes Odenthal

Vergriffen
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Juliette Mapp is a dancer, teacher and choreo­grapher based in NYC. She has danced in the companies of Pat Graney, Neil Green­berg, Stephanie Skura, Deborah Hay and John Jasperse, for which she received a New York Dance and Performance Award “Bessie” for outstanding artistic achiev­ment in 2002. Juliette has taught tech­nique, improvisation and composition...