dance, subaru!
Auch wenn sich Subaru davor ekelt, vor Angetrunkenen aufzutreten, tanzt sie auf Befehl von Madame Isuzu ein Solo aus «Giselle». Kein Wunder: Beim Palais Garnier in einem verrufenen Viertel Tokios handelt es sich um ein Strip-Lokal, und die Kleine ist gerade neun. Aber ihr Zwillingsbruder liegt im Sterben, und der Traum der beiden war nun mal das Ballett. Ihm zu Ehren macht sie Jahre später aus der Not eine Tugend, vielmehr aus Maurice Béjarts «Boléro» einen hoch erotischen Table Dance. Sex sells. Nur so lässt sich der Ballettunterricht der Heranwachsenden einigermaßen finanzieren.
«Dance, Subaru!», heißt es immer wieder im Film, den der chinesische Regisseur Chi-Ngai Lee nach dem populären japanischen Ballett-Manga gedreht hat: eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art, weil Masahito Sodas Manga von einer Ballettbesessenen erzählt. Erst als ihr der Lehrer eine Lektion in zeitgenössischem Tanz erteilt, bekennt sie sich zur echten Leidenschaft, die sie braucht, um bei einer Audition in Schanghai ihre Konkurrentin vom American Ballet Theatre auszustechen. Meisa Kuroki meistert ihren künstlerischen Überlebenskampf mit einer Härte, die bei aller körperlichen Schönheit nicht unbedingt ...
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Marika Besobrasova
nannte sich im Gespräch einmal eine «Meisterin», denn «nur ein Meister hat das Recht, einem Schüler in die Seele zu sehen, seine Verhaltensweise zu bestimmen, aus ihm einen Künstler zu machen. In der Ausbildung durch seinen Lehrer muss der künftige Tänzer das ‹gewisse Etwas› entdecken, das wie ein Geheimnis in ihm liegt, das er zu erkennen,...
erhält am 19. Juni den mit 25.000 Dollar dotierten «Jacob’s Pillow Dance Award». Die Auszeichnung des traditionsreichen Festivals ist der Adelsschlag für Choreografen in den USA. Jones steht nun in einer Reihe mit Alonzo King und Merce Cunningham. Die Jurybegründung lautet «Furchtlosigkeit im Denken». Die Bill T. Jones / Arnie Zane Dance Company wird im Juli beim...
