avignon: josette baïz­

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Endlich der verdiente große Bahnhof für Josette Baïz! Nach zwanzig Jahren findet ihr Projekt «Grenade», das Ausbildung und Kreation aufs Engste anein­anderkoppelt, die verdiente Anerkennung. In einer ausgedienten Schule in Aix-en-Provence sollen Ausbildung und die professionelle Kompanie von sofort an unter einem Dach arbeiten. Seit einer gefühlten Ewigkeit wartete Josette Baïz darauf. Verlegte sie deshalb ihr neues Stück in den Wartesaal einer Bahnhofsbaustelle? Die Politiker scheinen den Wink verstanden zu haben.

Auch ihr «style Grenade» bleibt Baustelle, immer wieder neu definiert aus einem Panorama der Tanztechniken. Dazu kommt in «Gare centrale» ein kreativer Dialog der Töne zwischen Johann Sebastian Bach, Elektronik und Heavy Metal. Da ist Zug drin, von Anfang bis Ende. Kaum zu bremsen, erreicht der TGV von Grenade nun Avignon, Bahnsteig «Les Hivernales», im Auditorium von Vaucluse am 2. März. Das Festival ist in diesem Jahr eigentlich als Airport für Amerika ausgelegt. Die jungen Granaten aus Aix werden hier deshalb mit Trisha Brown arbeiten. Zum Jubiläum überliefern auch Angelin Preljocaj, Jean-Claude Gallotta, Jérôme Bel und Jean-Christophe Maillot den Kids ein Paar Perlen ...

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Tanz März 2011
Rubrik: kalender: highlights, Seite 37
von Thomas Hahn

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