die lehrerin
Sie sind Bewegungstherapeutin mit eigener Praxis in San Francisco, Gestalttherapeutin, eine Spezialistin in Tanzmedizin, Pilates-Trainerin und haben an der Tisch School of the Arts der New York University Tanz studiert und international als Tänzerin, Choreografin und Lehrerin gearbeitet. Außerdem haben Sie einen schwarzen Gürtel in Aikido. Was unterrichten Sie? Empfänglich und verantwortlich für die Welt um sich herum zu sein. Ich bewege mich durch die Welt so, wie sich die Welt durch mich bewegt.
Was heißt das konkret? Ich arbeite mit Menschen auf allen Ebenen; mal mehr physiotherapeutisch, um physische Defizite auszugleichen, mal mehr gestalttherapeutisch, mal gebe ich Stunden per Skype. Es geht darum, an Verbindungen zu arbeiten, den Kontakt zum Selbst und zur Umwelt zu verstärken oder wieder herzustellen.
Es vergeht kein Jahr, in dem Sie nicht einen Kurs, eine Weiter- oder Fortbildung absolvieren. Ob in Bartenieff Fundamentals, Feldenkrais und Alexander-Technik oder Shiatsu und Yoga, Atemarbeit und Massagetechniken, um nur einige Felder zu nennen, mit denen Sie sich beschäftigt haben. Ist das fundamentale Neugier? Als junger Mensch dachte ich, jemand hat schon herausgefunden, ...
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Tanz November 2016
Rubrik: Praxis, Seite 74
von Katja Schneider
Acht Monate nach seiner Ernennung hat die Leitung der Mailänder Scala Mauro Bigonzettis Rücktritt vom Posten des Ballettchefs bekannt gegeben. Im offiziellen Statement heißt es, der «Maestro» demissioniere «aufgrund eines anhaltenden Rückenleidens», eine fachärztliche Krankschreibung liegt vor. Klar ist aber auch, dass der Funke zwischen Bigonzetti und dem Ensemble...
Mozart nennt seine «Entführung aus dem Serail» ein «Singspiel». La Scintilla dei Fiati machen daraus ein «Hörspiel». Gäbe es einen Choreografen, der ihre Einspielung einem Ballett zugrunde legte: Müsste er es nicht konsequenterweise als ein «Tanzspiel» ausweisen? Opernballette gibt es ja zuhauf, und eins der umstrittensten war die «Zauberflöte», die Maurice Béjart...
«One, two, and one, two, three, four», und weiter geht die Jazz-Session, während der Abspann über die Leinwand rollt. Nach gut zwei Stunden ist die Reise durch «La La Land» vorbei, eine Nostalgietour auf den Spuren der MGM-Musicals, die ab den 1940er-Jahren die Kinokassen klingeln ließen. Damien Chazelles Film ist eine Liebeserklärung an die Stars der goldenen...
