michaeldouglas kollektiv
Wer Michael Douglas sehen will, geht ins Kino. Wer das MichaelDouglas Kollektiv sehen will, geht nach Köln. Dort haben sich 2009 die beiden Tänzer Michael Maurissens und Douglas Bateman niedergelassen, um nach dem Aus von Amanda Millers pretty ugly dance köln eine neue Existenz zu gründen. Professionell und pfiffig ist das Ensemble, dem sich auch weitere ehemalige Mitglieder von Amanda Millers Kompanie angeschlossen haben.
Nachdem der Belgier und der Brite in Georg Reischl einen renommierten Choreografen und exzellenten Coach aus dem Forsythe-Umfeld als Hauschoreografen gewinnen konnten, sollten sie sich eigentlich GeorgeMichaelDouglas Kollektiv nennen und angegraute Popfans irritieren.
Mit der ersten Produktion, dem anmutigen «approaching grace», hatte das Kollektiv einen Achtungserfolg. Mit der zeitgenössischen Tanzreihe «One Week Stand», welche die instinktive choreografische Kreativität und die Möglichkeiten von Tanz im gesetzten Zeitraum von einer Woche auslotet, überzeugte es besonders. Schon koproduziert das MichaelDouglas Kollektiv mit Oper und Schauspiel Köln, der Hochschule für Musik und Tanz, tritt unter anderem in Berlin und Den Haag auf. Die Gründer haben nicht nur ...
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Tanz Jahrbuch 2011
Rubrik: Die Hoffnungsträger, Seite 148
von Bettina Trouwborst
Leipzig, Alter Markt
Die Touristen speisen unter Sonnenschirmen. Die Welt spricht in allen Sprachen. Das Gemurmel weht wie ein leichtes Tuch durch die Altstadtgassen. Im vierten Stock, obendrüber, befindet sich ein Büro von ausgesuchter Virtualität: ein Computer, ein I-Pad, ein tragbares Telefon, ein Kaffeeautomat. Das reicht. Auch der Name, Culture Partner, weist...
Filmen ist nicht tanzen
Studiert hat sie Tanz am Martha Graham Center of Contemporary Dance in New York, dann an der School for New Dance Development in Arnheim. Dort arbeitete sie auch mit ihrer soeben graduierten Kollegin Sasha Waltz, später in London bei Gaby Agis und in Italien bei der Company Blu Danza. Das mit dem Film habe sie ziemlich naiv angefangen, sagt...
Bis heute ist sie frei, muss jedes Jahr um ihren Etat kämpfen und deshalb ein dichtes Netz von Koproduktionen spinnen. Was bei ihr heißt: permanent über den eigenen Tellerrand zu blicken. Sie hat allein in dieser Spielzeit zwei zeitgenössische Opern als Tanzmusikstücke choreografiert und inszeniert: «Passion» ihres Komponistenfreundes Pascal Dusapin in Paris und...
