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igor zelensky

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Die «Theaterflöhe» wird es weiter geben. So heißt die Kinderkrippe des Bayerischen Staatsballetts, die Igor Zelensky angeblich auflösen will. «Es kursieren alle möglichen Gerüchte», sagt der künftige Direktor der Kompanie. Über zweieinhalb Jahrzehnte gab das Ballett keinen Anlass für Rumor.

Doch die Ruhe ist dahin, seit Ende Januar 2014 bekannt wurde, dass sich der bayerische Kulturminister Ludwig Spaenle (beziehungsweise sein für Personalfragen zuständiger Ministerialdirigent Toni Schmid) für Igor Zelensky, den russischen Tänzer mit internationalem Renommee und Chef zweier Kompanien in Novosibirsk und Moskau, als Nachfolger von Ivan Liška entschieden hat.

Die Unsicherheit wuchs, je näher der Abschied Liškas rückte. Und mündete in Turbulenzen, als bekannt wurde, dass mit 29 Tänzern etwa die Hälfte der Kompanie das Staatsballett verlassen wird – an sich ein normaler Vorgang bei Direktionswechseln. In der Kritik stand und steht jedoch das herrische Gebaren Zelenskys. Er tritt äußerst entschieden, ja fordernd auf. Hinzu kommt das Sprachproblem, das er durch die Präsenz seiner russischen, perfekt deutsch sprechenden Assistentin Kristina Chekhriy abzufedern sucht. Sein Englisch wiederum ...

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Tanz August/September 2016
Rubrik: Menschen, Seite 30
von Eva-Elisabeth Fischer

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