regina baumgart

die lehrerin

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Sie wurden an den Württember­gischen Staatstheatern in Stuttgart ­ausgebildet zur Zeit von John Cranko, kehrten wegen einer Verletzung aufs Gymnasium zurück und machten Abitur, bevor Sie Tanzpädagogik in München studierten. Woher kam dann die Neugier auf amerikanischen Tanz?

Durch einen Mitschüler wurde ich auf Merce Cunningham aufmerksam. Und in München traf ich auf Birgitta Trommler, die gerade aus den USA zurückgekehrt war mit viel Cunningham’schem Gedankengut.

Ab 1978 bin ich selbst regelmäßig nach New York gefahren und habe bei ihm und anderen trainiert, auch bei Maggie Black.

 

Wer ist sie?

Sie hat das Tanztraining grundlegend erneuert – im Clinch mit George Balanchine. Jeder war in ihrem Studio, die Stars des American Ballet Theatre und alle zeitgenössisch Tanzenden wie Lucinda Childs, Trisha Brown, die Cunningham-Leute. 

 

Wie sie nennen Sie Ihr Training «Ballett für zeitgenössische Tänzer». Wie sieht das aus?

Es beginnt mit einer relativ einfachen «Stange». Sehr langsam. Viele Standbeinwechsel, immer wieder Rückkehr in die ers-te Position, damit der Körper die Achse findet, sich erdet, platziert. Die Langsamkeit ermöglicht es den Tänzern, fühlend zu arbeiten, auch mit ...

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Tanz April 2010
Rubrik: praxis, Seite 72
von Melanie Suchy

Vergriffen
Weitere Beiträge
ausschreibungen

Anträge auf Gastspielbeihilfe in Deutschland durch das Nationale Performance Netz müssen bis zum 15. April eingegangen sein bei: jointadventures.net

 

Die Pierino Ambrosoli Foundation bittet Schweizer zur Audition für die Rotterdamse Dansacademie am 24. und 25. April nach Bern. Bewerbungen bis 16. April. www.ambrosoli.org

 

«Choreographic Captures»: Der Wettbewerb...

excelsior

Es war das womöglich größte Spektakel in der Geschichte des Balletts: «Excelsior», 1881 von ­Luigi Manzotti choreografiert. Eine unvorstellbar große Zahl von Darstellern, eine opulente Ausstattung und als sensationell empfundene bühnentechnische Effekte rissen das Publikum in der Mailänder Scala buchstäblich von den Sitzen. Und mehr noch: Im Jahr der Uraufführung...

Arila Siegert: «Les paladins»

Der junge Pilger Atis will seine Geliebte Argie aus der Obhut ihres liebes­tollen Vormunds befreien, denn der alte Richter Anselme hält das Mädchen gefangen und will es heiraten. Seine Absichten vereiteln Atis’ Mitpilger und die Fee Manto, der es gelingt, ihn en travesti zu verführen. Mit derlei Geschichten vergnügte man sich vor 250 Jahren in Versailles. So lange...