December Dance 09
December Dance 09 präsentiert sich als kostbar gefüllter Adventskalender à la Anne Teresa de Keersmaeker. Sie, die Kuratorin dieser dritten Edition, steuert selbst Stücke bei: die Uraufführung des Sommers, «The Song», wird flankiert von der Wiederauflage ihres Klassikers «Rosas danst Rosas», einem einschlägigen Tanzfilmprogramm und einer Ausstellung mit Rosas-Fotografien des Lieblingsdokumentaristen der Choreografin, Herman Sorgeloos. Andere Namen, wie Salva Sanchis oder Charlotte Vanden Eynde, kennt man aus ihrem Umfeld. Die derzeitigen P.A.R.T.S.
-Studenten vertraute sie für «Chorégraphie» dem eigenwilligen Nature Theater of Oklahoma und in «Set and Reset» der Grande Dame Trisha Brown an. Mit «Dominos and Butterflies» zeigen ein paar frische Absolventen der Brüsseler Talentschmiede, die neu gegründete Kompanie Busy Rocks, was ihnen die Meisterin beigebracht hat. Dazwischen gibt es Begegnungen mit den Stücken der Kollegen Brown, Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy und Bruno Beltrão. Wer danach nicht festlich gestimmt ist, dem ist mit Tanz nicht zu helfen. Brügge, 2.-13. Dez.,
decemberdance.be
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Deutschland
Berlin
Ballhaus Ost
«Eine Geschichte» von und mit Jörg Schiebe, Mirko Winkel und Christoph Winkler, 10. Dez.
Dock 11
«Material total», interdisziplinäre Performance von Kindern der freien Montessori Grundschule Pankow, die Objekte dehnen, reißen, brechen, schlagen, wie sie es in ihrer Schule selten tun. 7. Dez.
«Jackson & Clive», chaotische, nichtlineare,...
«Ich will das Wort ‹alt› in diesem Raum nicht mehr hören!», ruft Horst Dittmann, einer von vier Ballett-Tänzern der Leipziger Oper, die schon lange nicht mehr tanzen. Die Choreografin Heike Hennig hatte sie 2005 auf die große Bühne zurückgeholt, ihr Stück «Zeit – tanzen seit 1927» konfrontierte Horst Dittmann, Ursula Cain, Christa Franze und Siegfried Prölß mit...
Der Genfer Choreograf ist ein heftiger Gegner narrativer Entwürfe und vertritt einen ausschließlich abstrakten Tanz. Er ist bekannt für wunderschön kahle, geometrische Choreografien wie «The Moebius Strip» (2001), die gern genial durchwoben sind mit langsamen, fließend organischen Bewegungsmustern. Jeglichem erzählerischen Inhalt steht er fern. Und nun? Amüsiert er...
