ludwigshafen: no ballet
Dieser Wettbewerb traut sich was. Juliane Rößler rief ihn vor fünf Jahren ins Leben, nicht, um dem Ballett den Rücken zu kehren, sondern um dem altbackenen Allmachtsanspruch des Balletts die Kreativität der Choreografen entgegenzuschleudern – die selbstredend auch mit Balletttechnik im Ludwigshafener Pfalzbau ihren battle veranstalten, wie es ihnen parallel der Wettstreit «+phat_skillz/dance» vormacht: Hip-Hop und Choreografenkunst in einem offenen Schlagabtausch – das ist alles andere als eine aufgebrühte Wiederholung nur dessen, was man von seinen Lehrern gelernt hat. Vom 7.
bis 9. Oktober
www.theater-im-pfalzbau.de
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Die beiden im Jahrbuch diskutierten neuen Förderprogramme der Kulturstiftung des Bundes haben nun je eine bis 2014 eingesetzte Jury. Das Programm Tanzerbe zur Repertoirebildung begleiten Rose Breuss, Direktorin des Institute for Dance Arts an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz, Bettina Masuch, künstlerische Leiterin des Festivals «Springdance» in Utrecht,...
Schwüles Gedünst schwebt in der Luft. Aus dem Kahn, der schon vor Beginn der Aufführung zu sehen ist, erhebt sich Alexandre Riabko, in der Betrachtung des Mondes versunken. Er greift zu seinem Hut, sinkt zurück, schließt für einen Moment die Augen – und erinnert sich des Nachthimmels, wie er sich in einem imaginären See spiegelt. «Spiegelungen des Nachthimmels»...
Sie hat sich gewünscht, dass der «Tanz immer mehr zu einer Kunst werden kann, die menschliche Größe befördert». Und dass er «nicht vornehmlich geistige Armut erzeugt durch Überbewertung mechanischen Trainings und engstirniges, leistungsbezogenes Denken». Mit unerschöpflicher Energie widmete sich Elise Ribeiro Ralston ihrer Kunst, mehr als zwanzig Jahre lang an der...
