Kalender On Stage
Wayne McGregor ist das Superbrain des britischen Tanzes. Der 37-Jährige hat sich als Schöpfer aufregender und befremdender Bühnenuniversen einen Namen gemacht. Mit seiner Londoner Random Dance Company gelangen ihm bahnbrechende Produktionen, in denen er innovativ mit neuen Technologien experimentierte. McGregor, der als erster Künstler ein Forschungsstipendium für «Choreography and Cognition» an der Universität Cambridge erhielt, erforscht auch weiter die Verbindung von Körper und Gehirn. In seiner neuen Produktion «Entity», die am 10.
April in London in Sadler’s Wells uraufgeführt wird, geht es um künstliche Intelligenz. Allerdings sind hier nicht die Roboter los. Bei Wayne McGregor verschmelzen die Tänzer zu vielgliedrigen Kreaturen, die sich an der Schnittstelle von Mensch und Maschine bewegen. Der Tanz begeistert durch aggressive Sinnlichkeit. Deutschlandpremiere ist am 30. April zu den Movimentos Festwochen in der Autostadt Wolfsburg; auf dem Foto: Odette Hughes und Anh Ngoc Nguyen © Ravi Deepres
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Brixton ist ein Stadtteil von London. Jamaikaner leben hier, Schwule im Exil, weil Homosexualität im Rasta-Paradies mit hohen Strafen geahndet wird. Ein homosexueller Jamaikaner, der in Brixton auf einen heterosexuellen Jamaikaner trifft, erkennt schnell: Alte Kulturen sind stärker als die Rechtslage in England. Sein Leben hängt am seidenen Faden.
Auf die...
Schwarze
sind oft wenig vermögende Männer. In Südafrika tragen sie tagsüber den Blaumann und setzen Motoren zusammen. Sie verdingen sich im Kittel als Gärtner, in Fantasie-uniformen als Kellner oder in schlecht sitzendem Leinen als Hilfspolizisten. Nichts degradiert sie vierzehn Jahre nach dem Ende der Apartheid mehr als diese Uniformen. Die nur zu offensichtliche...
Sie haben während Ihrer vier Jahre als Star des Lido viel Bewunderung dafür gefunden, dass Sie auf Live-Gesang bestanden, Perücken und Federkopfschmuck verweigerten und hoch geschlossen statt mit nacktem Busen auftraten. Warum konnten Sie in Paris Ihre Bedingungen diktieren? Das war kein Diktat, sondern eine gute Zusammenarbeit. Der künstlerische Leiter hatte schon...
