Wie wird Tanz ein Schulfach?

Was hat die Initiative «Tanz in Schulen» noch so alles vor? Die Leiterin des Projekts am NRW Landesbüro Tanz, Linda Müller, im Gespräch mit Bettina Trouwborst

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«Tanz in Schulen» ist ein Modellprojekt des NRW Landesbüros Tanz. Wie ist es gelungen, andere Länder davon zu überzeugen, dass Tänzer die besseren Schüler sind? Wir haben keinen überzeugt, andere sind auf uns zugekommen. Mittlerweile gibt es die TanzZeit Berlin, «Tanz und Schule» in München und viele andere. Derzeit gründen sich sprunghaft überall Initiativen, ob in Bremen, Hannover oder Stralsund. Alles Leute, die Tanz in Schulen implementieren wollen.

Die Entwicklung verlief zwar nicht gleichzeitig, da wir das ja schon seit vier Jahren machen, aber ich glaube einfach: Die Zeit war reif.

Nun gibt es sogar eine Bundesinitiative «Tanz in Schulen». Wir wollten beim Transit-Festival in Gütersloh 2005 nur zum Austausch einladen. Das Bundesbildungsministerium hat uns unterstützt. Es war so motivierend, dass wir einstimmig beschlossen, uns beim Tanzkongress Berlin wieder zu treffen, um weiterzuarbeiten. Daraus entstand die Bundesinitiative. Nun fehlen nur noch das Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Soeben ist die Publikation «Tanz in Schulen» erschienen. Wie sieht die Bilanz aus? Das Buch ist ein erster Schritt zusammenzufassen, was es gibt. Es ist nicht alles ...

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Tanz November 2006
Rubrik: Tanz in Schulen, Seite 20
von Bettina Trouwborst

Vergriffen
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