Wie wird Tanz ein Schulfach?
«Tanz in Schulen» ist ein Modellprojekt des NRW Landesbüros Tanz. Wie ist es gelungen, andere Länder davon zu überzeugen, dass Tänzer die besseren Schüler sind? Wir haben keinen überzeugt, andere sind auf uns zugekommen. Mittlerweile gibt es die TanzZeit Berlin, «Tanz und Schule» in München und viele andere. Derzeit gründen sich sprunghaft überall Initiativen, ob in Bremen, Hannover oder Stralsund. Alles Leute, die Tanz in Schulen implementieren wollen.
Die Entwicklung verlief zwar nicht gleichzeitig, da wir das ja schon seit vier Jahren machen, aber ich glaube einfach: Die Zeit war reif.
Nun gibt es sogar eine Bundesinitiative «Tanz in Schulen». Wir wollten beim Transit-Festival in Gütersloh 2005 nur zum Austausch einladen. Das Bundesbildungsministerium hat uns unterstützt. Es war so motivierend, dass wir einstimmig beschlossen, uns beim Tanzkongress Berlin wieder zu treffen, um weiterzuarbeiten. Daraus entstand die Bundesinitiative. Nun fehlen nur noch das Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen und Sachsen-Anhalt.
Soeben ist die Publikation «Tanz in Schulen» erschienen. Wie sieht die Bilanz aus? Das Buch ist ein erster Schritt zusammenzufassen, was es gibt. Es ist nicht alles ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Bin ich eine Person? Vielleicht bin ich deren zwei, vielleicht keine. Fragt Richard Siegal, robbt und reibt sich. Und je intensiver er sich an sich selber reibt, umso mehr soll ihn das wohl vor den Blicken der Zuschauer schützen. «Stranger/ Stranger Report» wäre nicht mehr als eine weitere dieser Brainstorming-Performances mit Kapuze, Motorradhelm und Monitoren,...
Arja Raatikainen, it is true, is not the most prolific of choreographers. But although she creates new pieces infrequently, every piece is carefully considered content-wise and the concept is scrupulously carried through. Yet hers is no tidy academic approach – although her work is elegant, its dominating force is a savage and enigmatic natural element. The quality...
Sasha Waltz hat ein Ziel: 60 Vorstellungen im Jahr in Berlin. Warum? Die Schaubühne, die ihr dortiges Repertoire (u. a. «Körper») aufrecht erhält, die Staatsoper (nach «Dido & Aeneas» plant sie hier «Medea») und das Radialsystem, der Kunstort ihres Mannes, den sie mit «Dialoge 06 – Radiale Systeme» effektvoll eröffnete, bilden plus ihrer Kinder- und Jugendarbeit...
