Bridging the chasm
Oh, it doesn’t matter what you wear
Just as long as you are there
So come on, every guy grab a girl
Everywhere around the world
There’ll be dancin’
They’re dancin’ in the street
This is an invitation
Across the nation
A chance for the folks to meet
There’ll be laughin’ and singin’ and music swingin’
And dancin’ in the street
Was haben Tanz und Öffentlichkeit miteinander zu tun? Eine mögliche Antwort gibt ein Blick in die Popgeschichte.
Als 1964 der scheinbar harmlose Song «Dancing in the Street» von Martha & The Vandellas erscheint, wird er nicht nur direkt ein Spitzenreiter der Charts, sondern bald auch eine Hymne der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. So wurde der Song bald auf Demonstrationen gespielt: Das Tanzen auf der Straße, unabhängig von Hautfarbe und Herkunft, wurde zum Ausdruck für die Forderung demokratischer Teilhabe. Der Aufruf des Songs, sich auf der Straße tanzend zu versammeln, nimmt dabei alle Aspekte auf, die heute mit dem Begriff des öffentlichen Raums verbunden sind: Zugangs- und Bewegungsfreiheit, soziale Interaktion und Versammlungsrecht und eine besondere Heterogenität.
Aber auch auf einer anderen Straße wurde 1964 getanzt. Was genau die Zuschauer sahen, als sie ...
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