Unsere Zukunft
Erwachsene haben es gut. Sie kennen schon alles. Und was sie nicht kennen, interessiert sie nicht. Wäre das die Haltung von Schülern, die meisten würden 24 Stunden Playstation-Action mit beiden Daumen wegdrücken, aber bloß nicht ihren Arsch, geschweige denn ihr Bein hochkriegen. Gut, dass es Erwachsene gibt, die nicht länger zusehen können, wie ihre Kinder mit Gameboy im Fernsehsessel vor Spongehead aufschwemmen.
Auch dieses vorpubertäre Suchtverhalten hat der Initiative «Tanz in Schulen» ungeheuren Auftrieb beschert; initiiert von Eltern, die ohne elektronisches Spiel- und Glotzzeug aufgewachsen sind. Was sie nicht kennen, macht auch Angst.
Die Initiative «Tanz in Schulen» scheint sich gleichermaßen den Daddelboxen wie dem Kinoerfolg von Royston Maldoom zu verdanken. Warum hat es dann nicht eine Initiative «Fußball in Schulen» oder «Tiere hüten in Schulen» geschafft? Immerhin hat die BBC ihr Tanzfilm-Programm restlos gegen ein Tierfilmprogramm ersetzt. Die Antwort ist einfach: Erwachsene lernen nicht, Kinder schon.
Kinder wollen sich mit dem Körper mitteilen, Erwachsene kaum. Und je mehr deren Medienwelt ihre Kinder fesselt, desto entfesselter reagieren die jungen Körper. «Tanz in ...
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