Knochenarbeit
Erst vor etwa viertausend Jahren haben sich die Menschen mit schlittschuhähnlichen Geräten aufs Eis gewagt. Es hat lange gedauert, bis sich aus den zunächst aus Knochen hergestellten Kufen unsere heutigen Eisenkufen entwickelten. Der Tanz ist zwar älter als der Eistanz, aber der Schlittschuh ist um einige tausend Jahre älter als der Spitzenschuh. Aber wer weiß: Vielleicht werden eines Tages prähistorische Spitzenschuhkappen aus Knochen gefunden.
Die Nähe der beiden Disziplinen wurde der einen wie der anderen schlecht angerechnet.
Bei den Olympischen Winterspielen ist der Eistanz als Unterform des Eiskunstlaufs registriert und gilt als dem freien künstlerischen Ausdruck gewidmete, weniger auf akrobatische Höhepunkte ausgerichtete Sportart. Das macht es mitunter schwer, die Grenze zwischen der objektiven Bewertbarkeit einer Leistung und dem reinen Geschmacksurteil zu ziehen – eine Lage, in der Punktrichter sich nicht gern befinden. Choreografen hingegen, die Pas de deux mit zu sportlichen Hebungen und zu akrobatischen Schwierigkeiten auffüllen und dabei zu wenig Wert auf die semantischen Aspekte des Paartanzes legen, werfen Kritiker schnell verächtlich vor, das sei doch Eiskunstlauf. ...
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The first space is an infinity of darkness, disorienting and surprising after the well lit galleries that precede it. The first reaction is to stop absolutely still in the stygian void to collect oneself and find some means of orientation. After a few moments faint light is discerned coming from another darkened room and the sound of running feet. One stumbles into...
Polina Semionova und Dmitrij Semionov, Sie sind beide sehr jung zum Eiskunstlauf gekommen, sind noch als Kinder zum Ballett gewechselt und können schon jetzt auf eine glänzende Karriere stolz sein. Ihre jüngere Schwester ist Pianistin. Ihre Eltern haben sehr großen Wert auf eine künstlerische Ausbildung ihrer Kinder gelegt.
Dmitrij: Ja, ich weiß auch nicht, wie sie...
This is inspired, expressive and exhilarat-ing. I’ve said it before, and it bears repeating: hers is a glorious and charged landscape where physicality triumphs over all. For this impressive work, she’s put together a stellar cast of some of Canada’s best contemporary dancers (Eric Beauchesne, Francine Liboiron, Yannick Matthon, Anne Plamondon, Victor Quijada, Pite...
